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Essen für gesunde Augen – was sollte vermehrt auf den Speiseplan

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Karotten sind gut für die Augen – oder haben sie schon mal einen Hasen mit Brille gesehen? Wer diesen Spruch noch nie gehört hat, bitte melden 🙂 Aber mal Spaß bei Seite. Was unsere Großeltern und Eltern schon vielfach gepredigt haben, bestätigt mittlerweile auch die moderne Medizin: bestimmte Nahrungsmittel sind gut für gesunde Augen und beugen diversen Augenerkrankungen vor.

Das weiß doch jedes Kind
(c) Pixabay.com

Beta-Carotin wird von unserem Körper umgewandelt in Vitamin A. Und das fördert wiederum eine gesunde Netzhaut.

Karotten sind gut für die Augen. Aufgrund ihres hohen Gehalts an Beta-Carotin gelten sie als wahre Fitness-Snacks für unser Sehorgan. Denn Beta-Carotin wandelt unser Körper um in Vitamin A. Dieser Nährstoff kann zwar nicht die Sehschärfe verbessern, aber er fördert eine gesunde Netzhaut und schützt vor Augenerkrankungen. Außerdem brauchen ihn unsere Augen, um Flüssigkeit zu produzieren und damit wir bei Dämmerung sehen können. Ebenfalls viel Beta-Carotin ist in Süßkartoffeln, Paprika, Tomaten und Mango enthalten.

Vitamin C als Prävention gegen Grauen Star

Grundsätzlich liefern Obst und Gemüse viele wertvolle Vitalstoffe auch für die Gesundheit unserer Augen. So können zB Brokkoli und Spinat aufgrund ihres Lutein- und Zeaxanthin-Gehalts einer Netzhautdegeneration entgegenwirken. Als echter Vitamin C-Bomber sollte Rote Paprika oft auf dem Speiseplan stehen. Vitamin C ist für die Blutgefäße in unseren Augen wichtig. Als sogenannter Radikalfänger kann dieses viele Substanzen, die für den Körper schädlich sind, quasi „neutralisieren“. Dies gilt natürlich auch für die Augen.

So haben Studien gezeigt, dass bei einem Defizit an Vitamin C Grauer Star früher auftreten kann. Allerdings ist bei Nicht-Rauchern in Mitteleuropa nicht mit einem echten Mangel zu rechnen. Vitamin C wird hierzulande auch als Konservierungsmittel bei vielen Lebensmitteln beigesetzt, sodass die durchschnittliche Zufuhr in der Regel für den Körper ausreichend ist. Einen erhöhten Bedarf an Vitamin C haben allerdings Raucher. Sie haben auch tatsächlich ein höheres Risiko, früher an einem Grauen Star zu erkranken.

Lebensmittel mit Omega 3 Fettsäuren schützen die Netzhaut
(c) Pixabay.com

Fisch sollte nicht nur den Augen zuliebe öfter auf unserem Speiseplan stehen.

Eine mediterrane Kost mit viel Gemüse „schmeckt“ buchstäblich unseren Augen. Denn diese liefert die notwendigen Vitamine und Radikalfänger sowie die Farbstoffe, die das Auge als natürlichen Lichtschutz benötigt. Omega 3-reiche Ernährung, wie etwa Meeresfische, Brokkoli, Spinat, Avocado oder Leinöl leistet einen guten Beitrag zum Schutz der Netzhaut und trägt auch zu einem gesunden und stabilen Tränenfilm bei. Studien zeigen, dass sich durch den häufigen Verzehr von Hering, Lachs und Co. das Risiko, an einer Makula-Degeneration zu erkranken, um bis zu 30 Prozent senken lässt.

Welche Nahrungsmittel sind noch gut für die Augen?

Vitamin B wird bei allen Nervenprozessen gebraucht, das gilt auch für den Sehnerv. Das heißt, bei der gesamten Wahrnehmung des Sehens und auch bei der Verarbeitung der Seheindrücke wird Vitamin B verbraucht. Optimale Vitamin-B-Lieferanten sind Samen und Kerne. Vitamin C und E wirken antioxidativ und bewahren unsere Augen vor Zellschäden. Top-Lieferanten sind Beeren, Zitrusfrüchte, Haselnüsse und Mandeln.

Je älter man wird, desto schlechter werden die Augen. Doch das Alter ist nur ein Faktor – mit entscheidend für unsere Sehkraft ist auch, wie gesund wir leben. Man kann durch Lebensmittel mit vielen Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien Augenleiden vorbeugen. Man ist ja schließlich auch für die Augen und nicht nur mit ihnen 😉

(Bilder: Pixaby.com)

tom

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Seit "ewigen" Zeiten dem Schreiben zugetan, speziell und vor allem online 😉
tom

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