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Wer gesund alt werden will, zeigt auf. Oder liest weiter :)

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Praktisch jeder von uns wünscht sich ein langes Leben bei bester Gesundheit – man ist verleitet zu sagen „no-na“. Dabei geht es aber nicht nur um die Frage, welches Lebensalter man erreicht, sondern vor allem um das „wie“: Kann man seine Lebensqualität beibehalten? Kann man bis ins hohe Alter ein aktives, selbstständiges und selbstbestimmtes Leben führen? Oder ist man – in welcher Form auch immer – eingeschränkt und benötigt Pflege? Gesund alt zu werden hängt von einer Reihe von Faktoren ab. Von welchen lesen sie hier:

Faktoren für ein gesundes Altern

Begünstigend für ein gesundes Altern sind auf jeden Fall regelmäßige körperliche Aktivität und eine gesunde Ernährung mit einer ausgewogenen Energiebilanz, Stichwort Lebensstil (Rauchen oder Alkoholkonsum). Bei den sozialen und psychischen Rahmenbedingungen gelten etwa lebenslanges Lernen, eine erfüllte Partnerschaft, soziale Kontakte oder eine grundsätzlich positive Lebenseinstellung als vorteilhaft. Darüber hinaus spielen gesellschaftliche Faktoren wie Lebensgewohnheiten, Lebensstandard, die medizinische Versorgung und nicht zuletzt auch unsere Gene eine nicht unwichtige Rolle.

Ernährung & Bewegung
(c) Pixabay.com

Bewegung ist einer von vielen Faktoren, die ein gesundes Altern begünstigen.

Wichtig für die Erhaltung der Gesundheit im Alter ist eine gesunde, ausgewogene Ernährung. Vermieden werden sollten sowohl Übergewicht als auch – vor allem im hohen Alter nicht selten – Untergewicht als Folge von Mangelernährung bzw. einer nicht ausgewogenen Energiebilanz.

Unsere körperlichen Leistungsfähigkeit nimmt mit dem Alter ab. Das hat aber nicht nur biologische Ursachen, sondern wird auch wesentlich durch Bewegungsmangel beeinflusst. Menschen, die sich zu wenig bewegen, altern rascher als jene, die regelmäßig und vor allem lebenslang körperlich aktiv sind. Durch gezieltes Training, aber auch durch das Nutzen von alltäglichen „Bewegungsmöglichkeiten“ wie zB zu Fuß gehen oder Treppen steigen, können Mobilität und körperliche Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter erhalten und verbessert werden.

Mobilität als wichtiger Faktor

Mobil zu bleiben ist eine ganz wesentliche Voraussetzung für eine gute Lebensqualität auch im hohen Alter. Bewegungsmangel, aber auch altersbedingte Abnutzungen oder Erkrankungen des Bewegungsapparats führen im Alter zu immer größeren Einschränkungen der Beweglichkeit oder gar zum Verlust der Mobilität. Als Konsequenz sind betroffene Menschen oft pflegebedürftig. Beschwerden sind jedoch beeinflussbar und können u.a. durch gezieltes Training gelindert werden.

Auch der Geist muss fit gehalten werden

Altern wird sehr oft mit Verlusten in Verbindung gebracht, zB bei sozialen Kontakten oder bei der Gedächtnisleistung. Jeder von uns kann sich aber – unabhängig von den körperlichen Veränderungen – gerade im höheren Alter auch weiterentwickeln und Neues lernen. Mit dem großen Vorteil gegenüber den Jüngeren: ihrer Lebenserfahrung. Wichtig ist, den Geist fit zu halten. Geistige Aktivität wirkt sich positiv auf die Lebenszufriedenheit aus und ist ein wichtiger Teil der Rahmenbedingungen für gesundes Altern.

Darüber hinaus gibt es eine Reihe an psychologischer Faktoren, die ein gesundes Altern begünstigen:

  • ausreichende soziale Vernetzung (Familie, Partnerschaft, Freunde, Bekannte, etc.)
  • eine erfüllende Rolle in der Gemeinschaft bzw. Gesellschaft
  • die Bereitschaft, neue Herausforderungen anzunehmen
  • eine positive Lebenseinstellung, positive Gedanken und Gefühle
  • die Fähigkeit, mit Problemen fertig zu werden und mit anderen Menschen gut auszukommen
  • sowie eine sichere Existenz bzw. finanzielle Absicherung.

 

Aktiv oder gemächlich – jedem das Seine
(c) Pixabay.com

Mit einer positiven Grundeinstellung können sie beruhigt in die Zukunft blicken.

Für das seelische Wohlbefinden im Alter spielt die individuelle Balance zwischen Aktivität und Ruhe eine wichtige Rolle. Ein aktives Leben kann das Altern „verzögern“, denn Aktivität und Selbstverwirklichung tragen sehr viel zur persönlichen Zufriedenheit bei. Zufriedenheit kann aber auch eine bewusste Entscheidung zu Passivität sein. Denn positives, erfolgreiches Altern wird als Zufriedensein mit der Gegenwart und dem vergangenen Leben beschrieben. Somit entsprechen weder Passivität noch die permanente Suche nach immer neuen Aktivitäten einem realistischen Bild des gesunden Alterns.

Das wichtigste ist und bleibt: Sie müssen mit sich und mit dem was sie machen zufrieden sein, niemand sonst!

(Bilder: Pixabay.com)

tom

tom

Seit "ewigen" Zeiten dem Schreiben zugetan, speziell und vor allem online 😉
tom

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