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Gesunde Ernährung: Das sollte man über gute und schlechte Fette wissen

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Immer wieder hört man, dass Fett im Essen dickmacht, ungesund ist und für viele Krankheiten sorgt, wie zum Beispiel Typ-2-Diabetes. Aber Fett ist nicht gleich Fett, und obendrein ist Fett lebenswichtig und wird überall im Körper gebraucht. Es kommt also nicht so sehr darauf an, wie viel Fette man zu sich nimmt, sondern welche Arten von Fett konsumiert werden.

(c) Pixabay.com

Sollte öfter auf den Tisch, ein Fisch 😉

Gesättigt und ungesättigt

Es sind die gesunden also ungesättigten Fette, die uns guttun. Wichtig ist aber, dass man zwischen gesättigten und ungesättigten Fetten unterscheidet. Das hört sich kompliziert an. Daher haben wir uns gefragt, worin der Unterschied besteht.

Vereinfacht gesagt: Je mehr ungesättigte Fette und je weniger gesättigte Fette im Essen sind, desto besser ist es für Herz und Gefäße. Die ungesättigten Fette findet man zB in pflanzlichen Ölen oder Fisch. Gesättigte Fette findet man eher in fettem Fleisch oder in Milchprodukten. Und übrigens, ganz besonders problematisch sind die sogenannten Transfette, die zB beim Braten oder Frittieren entstehen.

Wo ist jetzt was drinnen?

Grundsätzlich enthalten alle Fette gesättigte und ungesättigte Fettsäure.  Die ungesunden gesättigten Fette sind eher in Fleisch, Wurst und fetten Milchprodukten oder auch Keksen. Solche Nahrungsmittel sollte man eher sparsam auf den Speiseplan bringen.

Die gesunden Fettsäuren finden Sie zB in pflanzlichen Ölen wie Rapsöl, Olivenöl, aber auch in Nüssen, Avocados und vor allem auch in fetten Seefischen wie Makrele, Hering oder Lachs. Sie dienen dem Aufbau des Gehirns, der Leitfähigkeit der Nerven, dem Zellaufbau und der Produktion körpereigener Botenstoffe. Diese sogenannten guten Fette erhöhen außerdem den Energieverbrauch und halten das Herz-Kreislauf-System gesund. Übrigens, für Veganer, es gibt auch Öle aus Mikroalgen.

(c) Pixabay.com

Vom Fleisch essen wir tendenziell zu viel.

Weniger ist mehr

Unbewusst nehmen wir jeden Tag meist mehr Fett zu uns als nötig. Viele Fette verstecken sich in Snacks und Fertigprodukten, aber auch in Backwaren und Fast Food. Daher: Reduzieren Sie den Verzehr von gesättigten Fettsäuren (Schweinefleisch, Rindfleisch, Eigelb, Butter) und greifen Sie lieber öfter zu Fisch und Geflügel. Verwenden Sie Fette und Öle zum Kochen, die reichlich ungesättigte Fettsäuren enthalten, zB Rapsöl oder Oliven-, Avocado- und Sojaöl. Streichfett und Margarine sollten – wegen der Transfettsäuren – sehr sparsam zum Einsatz kommen.

Fazit: Tierische Fette sollte man meiden, pflanzliche Fette und Öle dagegen bevorzugen.

Klingt einfach 😉

(Bilder: Pixabay.com)

tom

tom

Seit "ewigen" Zeiten dem Schreiben zugetan, speziell und vor allem online 😉
tom

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