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Konservieren & lagern – so fangen Sie den Geschmack des Sommers ein

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Wer kennt das nicht? Den Geruch von frischen Marillen, Erdbeeren oder Pfirsichen. Oder reife Gurken und Tomaten aus dem eigenen Gemüsegarten? Aber wie kann man diesen „Geschmack des Sommers“ konservieren? Lesen Sie hier ein paar Tipps und Tricks, wie Sie Obst und Gemüse einmachen, konservieren und lagern. Foodbloggerin und Ernährungsexpertin Eva Fischer (foodtastic.at) weiß wie´s geht.

Den Sommer für die kalte Jahreszeit einfangen
(c) Forum Hausgeräte/ Digitalwerk

Eva Fischer weiß, wie Sie den Geschmack des Sommers einfangen können 🙂

Auf www.bewusst-haushalten.at zeigt der ausgebildete Ernährungsvorsorge-Coach verschiedene Möglichkeiten, um den Geschmack des Sommers einzufangen und die Ernte aus dem heimischen Garten auch in der kalten Jahreszeit genießen zu können. Da der Sommer oft zu kurz ist und die Menge, die man an frischem Obst in kurzer Zeit ernten kann, sehr groß ist, verdirbt das Obst und Gemüse bei falscher Lagerung sehr schnell.

Kinderleicht selbst gemacht

Mit Dampfgarer und Backofen ist es kinderleicht, zum Beispiel Marmelade selbst einzukochen, Obst einzulagern oder sogar Apfelringe und Zwetschgen im Backofen zu dörren. Eine sehr schnelle und einfache Art, Lebensmittel haltbar zu machen, ist daraus die gute alte Marmelade zu kochen. So ist im Handumdrehen ein Glas Sommerfrische fertig.

Marmeladengläser sterilisieren

Mit einem Dampfgarer geht das Sterilisieren von Einmachgläsern ganz unkompliziert. Auf einem gelochten Blech die sauberen Gläser und Deckel im Dampfgarer für 15 Minuten bei 100 Grad dämpfen. Und schon sind die Gläser bereit für köstliche Marmelade & Co.

Die beste Marillenmarmelade

So geht die wohl einfachste Marillenmarmelade der Welt: Man nehme 1 kg erntereife Marillen und 500 g Gelierzucker 2:1. Dann am besten bei hoher Temperatur die Marillengläser im Geschirrspüler oder für 15 Minuten im Dampfgarer sterilisieren. Die Marillen, waschen, entkernen und vierteln. In einem Topf mit dem Gelierzucker verrühren, 2 Stunden ziehen lassen, dann kurz aufkochen, damit sich der Zucker auflöst. Nach Wunsch pürieren, damit keine Stückchen in der Marmelade sind.

Einfüllen – aufkochen – auskühlen – fertig

Die Marmelade nun in die sterilisierten Gläser füllen, verschließen und in die mit ½ Liter Wasser gefüllte Pfanne – ein tiefes Backblech oder Fettpfanne – auf die 2. Schiene von unten stellen. Den Backofen dann auf Unterhitze auf 170-175 Grad stellen und die Marmelade rund 40 Minuten bis 1 Stunde kochen, bis die Flüssigkeit in den Gläsern Bläschen wirft und an der Glaswand abperlt. Dann den Ofen ausschalten und die Gläser rund 30 Minuten im Backofen auskühlen lassen. Die Marmeladengläser aus dem Ofen nehmen und kühl und dunkel lagern. Fertig ist ein herrlicher sommerlicher Geschmack und die hausgemachte Marmelade.

Und hier noch mal zum „Nach-Schauen“

 

Was gehört in den Kühlschrank?

Das wichtige Entscheidungsmerkmal, um festzulegen, welches Obst und Gemüse in den Kühlschrank gehört oder nicht, ist die Empfindlichkeit in Bezug auf Kälte. Deshalb sind Blattgemüse, Blumenkohl, Brokkoli, Lauch, Karotten, Salate, Spargel und Beerenobst am besten im Kühlschrank aufgehoben. Dagegen lagert man Äpfel, Bananen, Mangos, Zitrusfrüchte, Melanzani, Gurken, Ingwer, Kartoffeln, Paprika, Tomaten und Zwiebeln am besten trocken, dunkel und bei Raumtemperatur.

Wer mit wem?

Wichtig zu wissen ist, wer zu wem passt: Äpfel produzieren Reifegase, die beispielsweise harte Avocados oder Bananen schnell nachreifen lassen. Wer keinen Keller oder Abstellraum hat, kann auf einen Auszugwagen zurückgreifen, der wie eine Kühlschublade funktioniert. Die Temperatur kann zwischen +6 und +14 Grad Celsius eingestellt werden – ideal für Gemüse wie Tomaten.

Weitere nützliche Informationen zum Thema Obst und Gemüse richtig konservieren und lagern finden Sie unter www.bewusst-haushalten.at.

(Bilder: Pixabay.com und Forum Hausgeräte/ Digitalwerk)

tom

tom

Seit "ewigen" Zeiten dem Schreiben zugetan, speziell und vor allem online 😉
tom

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