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Was Lao-Tse und Konfuzius mit „gesünder leben“ zu tun haben

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„Auch der längste Marsch beginnt mit dem ersten Schritt“ – glaubt man der Überlieferung dieses 2.600 Jahre alten Zitats des chinesischen Philosophen Lao-Tse’s, dann war er seiner Zeit weit voraus. Denn sozusagen „frei übersetzt“ heißt das so viel wie: schrecken sie auch vor großen Aufgaben nicht zurück. Das gilt auch und vor allem für einen „Klassiker“ unter den Neujahrsvorsätzen: gesünder leben. Lesen sie hier, wie sie gute Chancen auf eine erfolgreiche Umsetzung dieses Vorsatzes haben:

Gewohnheiten Schritt für Schritt ändern
(c) Pixabay.com

Wenn nur das mit dem inneren Schweinehund nicht wäre, wär´s ja fast zu leicht 😉

Zu wenig Bewegung, Stress, ungesunde Ernährung – alles Zutaten für einen ungesunden Lebensstil, den vielen von uns gerade zum Jahreswechsel ändern wollen. Aber gerade dieses Durchbrechen alter Gewohnheiten zählt zu den schwierigsten Vorhaben. Wer sich jetzt aber fest vornimmt, ab sofort gesünder zu leben, hat – leider – wenig Aussicht auf Erfolg. Der Vorsatz ist in dieser Form nämlich viel zu vage formuliert, um im „normalen“ Alltag Chancen auf Umsetzung zu haben. Denn ohne konkrete Ziele und einen realistischen Plan, wie diese zu erreichen sind, wird der innere Schweinehund stärker sein als der Wunsch nach Veränderung hin zu einem gesünderen Leben.

Schutz vor dem inneren Schweinehund

Um einen ungesunden Lebensstil langfristig zu ändern, müssen wir uns unserm Ziel Schritt für Schritt ändern. Und diese Schritte sollten so konkret wir möglich formuliert sein. Beispielsweise kann es ein erster Schritt sein – sozusagen als Grundlage für alle weiteren –, mehr Entspannung in seinen Alltag zu bringen. Ob das nun eine Runde progressive Muskelentspannung oder autogenes Training  ist, das Körper und Geist zur Ruhe bringen, ist letztlich egal. Wichtig ist nur, dass sie für sich die beste Methode finden, bei der sie ideal entspannen können.

Ein Schritt nach dem anderen

Ein nächster Schritt kann die Umstellung seiner Ernährungsgewohnheiten stehen. Dabei geht es nicht allein um Kalorien, Vitamine, Fette oder Diäten, sondern vielmehr eine Umstellung hin zu bewussterem Essen. Wer zB Fleisch mag, wird nicht von heute auf morgen zu einem strengen Veganer werden. Dass aber nicht jeden Tag ein fetter Braten auf den Tisch kommt und stattdessen auch mal ein Salat, lässt sich schon eher umsetzen.

Hat man das „erledigt“, steht als nächster Schritt mehr körperliche Bewegung in den Alltag einzubauen auf dem Plan. Und so weiter, und so fort 😉

Auf Rückschläge gefasst sein
(c) Pixabay.com

Das Motto gegen den inneren Schweinehund: Kleine Schritte statt große Sprünge.

Eines der größten Hindernisse ist, dass sich die Leute anfangs zu viel zumuten und dann schnell den Spaß verlieren. Sinnvoller ist es, ein realistisches Vorhaben nach dem anderen anzugehen. Ihr Erfolg hängt wesentlich davon ab, wie gut die zwangsläufig auftauchenden Hindernisse – Stichwort Schweinehund – überwunden werden. Ungeduld („Das geht mir zu langsam“), Enttäuschung („Jetzt habe ich es wieder nicht geschafft“) oder ein ungünstiger Trainingsplan („Das Training ist mir zu früh/ zu spät“) können die anfängliche Motivation abrupt bremsen. Wenn man sich dieser Hürden aber schon vorab bewusst ist, lassen sie sich viel leichter überwinden. Leichter fällt es auch, wenn man zB einen Kurs an einer Volkshochschule besucht oder sich mit Freunden zum Sport verabredet.

Die Philosophen haben leicht reden

Das Vorhaben, aktiver und gesünder zu leben, ist anspruchsvoll. Aber wer auf Lao-Tse hört, kann es schaffen. Oder wie Konfuzius schon sagte: „Der Weg ist das Ziel.“ 😉

(Bilder: Collage; Pixabay.com)

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