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Saisonstart im Nationalpark Thayatal

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Rechtzeitig mit dem Beginn der Osterferien startet der Nationalpark Thayatal in die neue Saison. Ab diesem Zeitpunkt hat nicht nur das Nationalparkhaus in Hardegg wieder täglich geöffnet, auch die ersten Programm-Highlights lassen nicht lange auf sich warten:

Idylle pur! Im Nationalpark Thayatal kann man die Seele baumeln lassen und Kraft tanken. (c) Nationalpark Thayatal

Im Nationalpark Thayatal kann man die Seele baumeln lassen und Kraft tanken.
(c) Nationalpark Thayatal

Schon gleich am Palmsonntag, 20. März, öffnet die während der Wintermonate komplett neu gestaltete Ausstellung „Natur-Geschichten“ im Nationalparkhaus ihre Pforten.

Neu ist u. a. ein großes Luftbild, das dazu einlädt, das Thayatal in seiner ganzen Pracht zu erleben und bis ins kleinste Detail zu erforschen. Außerdem startet eine Fotoausstellung über Nationalparks und Natur-Highlights in Südafrika von Herbert Bednarik (zu besichtigen bis 16. Mai im Rahmen der Ausstellung „Natur-Geschichten“).

Marathon-Wanderung & Ostereiersuche

Für alle, die gerne weit – in diesem Fall eine Marathon-Distanz von 42km – Wandern, bietet sich der Karsamstag ideal an. Die grenzüberschreitende Marathon-Wanderung in den Nationalpark Thayatal-Podyjí startet um 7 Uhr beim Nationalparkhaus und führt durch den tschechischen Národní Park Podyjí bis zum Heiligen Stein in Mitterretzbach und über die Ruine Kaja wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Natürlich gibt es auch jederzeit kürzere Touren 🙂

Und am Ostermontag verspricht die traditionelle Ostereiersuche im Nationalparkwald Spaß für die ganze Familie. Die Spurensuche beginnt um 14.30 Uhr beim Nationalparkhaus und führt hinein in den Nationalparkwald, wo es gilt, die versteckten Ostereier zu finden.

Was es sonst noch alles gibt, Veranstaltungen, Führungen, Sonderprogramme, Ausstellungen, etc. erfahren Sie unter der Telefonnummer 02949/ 7005-0, per eMail office@np-thayatal.at oder auf der Internetseite www.np-thayatal.at.

Hier finden Sie noch ein paar interessante Zahlen und Fakten über den Nationalpark Thayatal:

Lage und Größe

Der österreichische Teil des Nationalparks umfasst 1.330 ha. 1.260 ha sind reine Naturzone, auf 70 ha Naturzone mit Management werden Eingriffe zum Schutz des Ökosystems gestattet. Die Außenzone beträgt weniger als ein Hektar. Der tschechische Národní Park Podyjí ist 6.260 ha groß, 2.220 ha sind Kernzone, 2.260 ha Pflegezone und 1.780 ha Außenzone.

Die Thaya bildet auf 25 km Flusslänge die gemeinsame Staatsgrenze. Allerdings weicht die Flusslänge extrem von der Luftlinie ab. Diese beträgt nämlich nur 10 km. Auf der österreichischen Seite ist die Stadt Hardegg die einzige Ortschaft im Nationalpark Thayatal. Mit ihren rund 80 Einwohnern ist die Katastralgemeinde Hardegg die kleinste Stadt Österreichs.

Vielfalt auf allen Ebenen

Der Nationalpark Thayatal liegt an einer ausgeprägten Klimagrenze. Während vom Osten her das trockene pannonische Klima wirkt, dominiert auf den Hochflächen des Waldviertels das feuchte atlantische Klima. Deshalb vermischen sich im Nationalpark kontinental- und mitteleuropäische Flora und Fauna.

Der Zauber des Thayatales bei Hardegg liegt in der besonders hohen Vielfalt verschiedener Pflanzen auf engstem Raum. Entlang der stark gewundenen Flussschlingen ändert sich die Exposition ständig, aber auch die geologischen Standortfaktoren sind kleinräumig differenziert. Das spiegelt sich im Pflanzenkleid wider. Insgesamt konnten in den beiden Nationalparks im Thayatal bisher1.288 Pflanzenarten bestimmt werden. Im Vergleich dazu: in ganz Österreich gibt es deren 2.950.

Die Vogelwelt hat eine vergleichbare Vielfalt: immerhin konnten allein im österreichischen Teil über 100 Vogelarten nachgewiesen werden (in beiden Nationalparks über 150), fast 80 davon brüten im Thayatal. Und wenn die Störungseinflüsse weiter reduziert werden, dann könnte auch der Seeadler, bisher nur Wintergast, hier wieder brüten.

Bilder: Nationalpark Thayatal

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