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Ausgezeichnet: die besten „PflegerInnen mit Herz“ 2017

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Von Bludenz bis Oberwart, vom Waldviertel bis zum Nassfeld – ganz Österreich war auch heuer wieder aufgerufen, die besten PflegerInnen des Landes zu nominieren. In diesem Jahr wurde mit „pflegende Angehörige“ eine zusätzliche, dritte Kategorie geschaffen. So wurden insgesamt 27 GewinnerInnen, je drei pro Kategorie und Bundesland, für ihr Engagement ausgezeichnet.

Stellvertretend für hundertausende
(c) www.pflegerIn-mit-herz.at

Wo dieses Logo drauf ist, ist sehr viel Engagement drinnen.

Pflege bedeutet Aufopferung, Einsatz und heißt auch, zu verzichten. Die Initiative ‚PflegerIn mit Herz‘ holt die, die tagtäglich aus Liebe zum Menschen Herausragendes leisten, vor den Vorhang. Sie alle stehen stellvertretend für die hunderttausenden Menschen in Österreich, die im Pflegebereich tätig sind.

Auf Grund der demographischen Entwicklung zählt Pflege zu einer der größten gesellschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahre. In Zukunft werden wir noch mehr qualifizierte Fachkräfte für die Pflege älterer Menschen benötigen. Aktuell wird der größte Teil der Pflegebedürftigen in Österreich von pflegenden Angehörigen, oftmals selbst schon in fortgeschrittenem Alter, gepflegt.

Mit der neuen Kategorie „pflegende Angehörige“ wird all jenen, die sich im persönlichen Umfeld um Hilfsbedürftige kümmern, die Anerkennung zuteil, die ihnen zusteht. Pflegende Angehörige widmen ihr Leben, um sich Tag für Tag um andere zu kümmern und stellen dabei womöglich eigene Bedürfnisse hintan.

24-Stunden-Pflege als wertvolle Stütze

Viele Pflegebedürftige wünschen sich, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden bleiben zu können – was durch die 24-Stunden-Betreuung ermöglicht wird. Dieses Modell wird immer wichtiger, weil es auf die Bedürfnisse der Patienten eingeht und dabei im Zusammenspiel mit Förderungen leistbar bleibt.

Derzeit sind rund 46.000 Arbeitnehmer im Pflegebereich Vollzeit beschäftigt – tatsächlich sind es aber weit mehr, denn der Teilzeitanteil ist sehr hoch. Darüber hinaus sind in der mobilen Pflege rund 90 Prozent Frauen, im stationären Bereich ebenfalls über 80 Prozent Arbeitnehmerinnen vertreten. Die Pflegerinnen und Pfleger in unserem Land leisten hervorragende, unverzichtbare Arbeit. Deren Grundlage sind nicht nur hohes Engagement und eine gute Ausbildung, es braucht auch gute Arbeitsbedingungen und eine faire Bezahlung. Nur dadurch ist die hohe Qualität der Betreuung und Pflege gesichert.

Eckdaten zur Initiative

Bis einschließlich 26. Oktober 2017 konnten „PflegerInnen mit Herz“ online oder postalisch nominiert werden. Aus allen 3.000 Nominierungen wählte die Jury (darunter VertreterInnen der führenden NGOs im Pflegebereich – Caritas, Volkshilfe, Diakonie, Rotes Kreuz und Hilfswerk) die 27 GewinnerInnen, je drei pro Bundesland, aus. Alle Informationen unter www.pflegerIn-mit-herz.at.

Und HIER sehen sie alle Gewinnerinnen und Gewinner 2017.

Wir gratulieren sehr herzlich!

(Bild: Verein PflegerIn/ Richard Tanzer, Logo: www.pflegerIn-mit-herz.at)

tom

tom

Seit "ewigen" Zeiten dem Schreiben zugetan, speziell und vor allem online 😉
tom

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