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Sieben Tipps, um unser Gedächtnis fit zu halten

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Dass wir uns regelmäßig bewegen und Sport betreiben sollten, um körperlich gesund zu bleiben, wissen die Meisten. Dass wir aber auch an unserer geistigen Fitness regelmäßig arbeiten sollten, steht bei viele von uns nicht auf dem „Trainingsplan“. Lesen sie hier sieben einfache Tipps, die ihnen helfen können, auch im Geiste so lang wie möglich fit zu bleiben.

Schule, Bildung und lernen sind nur etwas für Schüler und Studenten
(c) Pixabay.com

Weiterbildung auch im Alter unterstützt unsere geistige Fitness.

Falsch! Wer glaubt, mit der Schule und/ oder dem Studium sind die Zeiten des Lernens vorbei, irrt gewaltig. Auch Senioren können durch bewusste Weiterbildung viel für ihre geistige Gesundheit machen – mit dem klaren Vorteil: Im Alter ist es leichter, sich für die wirklich interessanten Themen zu entscheiden. Dadurch hat man automatisch eine höhere die Bereitschaft zum Lernen, was wiederum dem Gehirn die Wissensaufnahme erleichtert.

Die Durchblutung fördern

Unser Gehirn ist ein gut durchblutetes Organ, das auf die Versorgung mit Nährstoffen, Energie und Sauerstoff angewiesen ist. Daher sollten wir darauf achten, die Durchblutung anzuregen und so auch die geistige Fitness zu steigern. Regelmässig spazieren gehen, schwimmen oder Nordic Walking an der frischen Luft sind perfekte Sportarten, die außerdem auch in der Gruppe Spass machen. Auch Standardtanz wirkt sich positiv auf das Gedächtnis aus, da hier Koordination und Erinnerungsvermögen gefordert werden.

Geistige Fitness geht durch den Magen

Wenn es um geistige Leistungsfähigkeit geht, spielt eine gesunde Ernährung eine wichtige Rolle. Schließlich ist das Gehirn einer der Hauptenergieverbraucher des menschlichen Körpers und folglich angewiesen auf die Versorgung mit ausreichend Energie. Gerade ältere Menschen sollten daher auf regelmäßige Mahlzeiten achten, die wertvolle Nährstoffe liefern. Frisches Obst und Gemüse, aber auch Nüsse und Fisch sollten regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Zusätzlich ist auch die ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit wichtig. Um dem eigenen Körper nicht zu schaden, sollten Senioren auf süsse Säfte und Limonaden besser verzichten. Mineralwasser und ungesüßter Tee sind gesunde Alternativen.

Abwechslung tut unserem Gehirn gut

Tagein, tagaus immer nur in den eigenen vier Wänden zu sein, wirkt sich auf Dauer negativ auf unser Gedächtnis und unsere mentale Leistungsfähigkeit aus. Lapidar formuliert: Bekommt unser Gehirn keine neuen Reize, schaltet es auf „Sparflamme“. Ältere Menschen sollten daher nach Abwechslung in ihrem Alltag sorgen. Machen sie Ausflüge, Treffen sie sich mit Freunden, gehen sie raus in die Natur – so wird das Gehirn mit neuen Aufgaben, Erlebnissen und Eindrücken konfrontiert und bleibt länger fit.

Freunde und Bekannte treffen

Wenn wir mit anderen Menschen zusammen sind, läuft unser Gehirn auf Hochtouren. Es muss die verbalen und non-verbalen Signale des Gegenübers aufnehmen und verarbeiten, und gleichzeitig auch für angemessene Reaktionen sorgen. Regelmäßige Treffen mit Freunden und Bekannten halten daher auch den Geist wach. Auch gemeinsames Singen im Chor kann das Gedächtnis trainieren, da beim Singen auch Inhalte angesprochen werden und sich das Gedächtnis mit dem Einprägen der Liedtexte befasst.

Zum Joggen muss man nicht immer raus gehen

Ein beliebter Weg, die eigene mentale Fitness zu fördern, ist das klassische „Gehirnjogging“ – bequem und gemütlich zu Hause. Wer es sich in ruhigen Momenten mit einem Rätselheft oder dem täglichen Sudoku auf dem Sofa gemütlich macht, schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen kann sich der Körper während der Pause ausruhen, und zum anderen trainieren wir gleichzeitig unser Gehirn.

Tipp Nr. 7 ist nicht für jeden…
(c) Pixabay.com

Wer hätte das gedacht: das Hüten der Enkel wirkt sich positiv auf das Gehirn aus.

…, sondern nur für alle Großeltern unter uns: Denn auch die Enkelkinder können einen wichtigen Beitrag zur geistigen und körperlichen Fitness von Oma und Opa leisten.

Regelmäßiges Hüten der Enkel bedeutet automatisch die Möglichkeit, immer wieder Neues zu tun, gemeinsam zu singen, zu malen, zu basteln, Spiele zu spielen – alles Aktivitäten, die uns mental fordern und unser Gehirn fördern. Und denken sich Oma und Opa dann auch noch selbst Geschichten für die Enkel aus, ist das wohl das beste Training für den Geist überhaupt 🙂

(Bilder: Pixabay.com)

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