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Sommer, Sonne, Hitze – Tipps für die heiße Jahreszeit

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Grundsätzlich ist es ja sehr fein, wenn es draußen warm und sonnig ist. Die Sonne schenkt uns Kraft, Lebensfreude und Gesundheit. Sie fördert unser seelisches Wohlbefinden und stärkt unser Immunsystem. Aber, im Hochsommer, wenn die Sonne den ganzen Tag vom Himmel knallt und keine Wolke das schöne Wetter trübt, kann sie auch gefährlich sein und zum Gesundheitsrisiko werden. Damit das nicht passiert, haben wir hier die wichtigsten Tipps für die Zeit im Bad, am Strand, am See oder einfach nur draußen in der Natur zusammengeschrieben.

Gefährliche UV-Strahlen

Das gefährliche am Sonnenlicht sind die UV-Strahlen. Eine zu hohe UV-Strahlenbelastung durch die Sonnen lässt nämlich die Haut schneller altern und steigert das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Während des Aufenthalts in der Sonne ist es daher unbedingt notwendig, sich und seine Haut gut zu schützen.

Besondere Vorsicht ist vor allem bei Kleinkindern geboten. Aber auch ältere Menschen sollten bei großer Hitze unbedingt Schattenplätze aufsuchen. Generell ist es wichtig, genug zu trinken und sich nicht zu lange direkter Sonneneinstrahlung auszusetzen.

Was tun bei großer Hitze?
  • strengen sie sich körperlich nicht an
  • treiben sie keinen Sport
  • lüften sie ihre Räume ganz früh am Morgen und in der Nacht
  • dunkeln sie tagsüber ab
  • halten sie sich vor allem zur Mittagszeit an einem kühlen oder schattigen Platz auf
  • tragen sie leichte, luftdurchlässige, Kleidung, die den den Körper bedeckt

 

(c) Pixabay.com

Das Wichtigste bei großer Hitze: viel trinken!

Trinken, trinken und nochmal trinken

Bei großer Hitze ist es unbedingt notwendig, viel zu trinken, am besten viel Leitungs-, oder Mineralwasser – mind. 1,5 bis 3 Liter täglich. Auch geeignet sind Früchte- oder Kräutertees ohne Zucker sowie stark mit Wasser verdünnte Fruchtsäfte. Trinken sie schon bewusst vor dem Durst, stellen sie sich ein Glas in Sichtweite oder schreiben sie sich „zur Not“ einen Erinnerungszettel  – vor allen ältere Menschen vergessen gerne auf´s trinken

Nicht zu den Durstlöschern zählen alkoholische und süße Getränke. Und aufpassen bei zu kalten Getränken oder bei zu schnellem Trinken: beides kann unter Umständen zu Magenkrämpfen.

Und wie schaut´s mit dem Essen aus?

Oft haben wir bei großer Hitze ohnehin weniger Appetit auf üppiges Essen, was gut ist. Denn wir sollten ohnehin keine großen Portionen essen, sondern öfter mal zwischendurch kleine Portionen. Gesund wäre auch noch, fette Speisen und den Fleischkonsum einzuschränken und statt dessen viel Obst und Gemüse, Suppen und Salate.

Hitzestau – was ist das und was macht man dagegen?

Ein Hitzestau tritt meist bei großer Hitze im Zusammenhang mit körperlicher Anstrengung oder dem Tragen von zu enger und zu warmer Kleidung auf. Das dadurch ausgelöste starke Schwitzen führt zu erhöhtem Mineralstoff- und Flüssigkeitsverlust. Anzeichen für einen Hitzestau sind

  • erhöhte Körpertemperatur (bis zu 41 °C)
  • Kreislaufstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Muskelkrämpfe
  • Schwäche, Müdigkeit
  • Benommenheit, Schwindel
  • Übelkeit, Erbrechen, Durchfall

 

Wenn sie eine der Anzeichen für einen Hitzestau bemerken, sofort raus aus der Sonne und sofort Mineralwasser oder mineralhältige Sportgetränke trinken. Versuchen sie, ihren Körper abzukühlen – entweder durch Duschen oder mit feuchten Tüchern.

Sollte sie sich danach nicht besser fühlen, rufen sie die Rettung!

Dem Hitzestau folgt der Hitzschlag

Ein Hitzschlag ist eine sehr bedrohliche Situation, die vor allem bei älteren und geschwächten Personen zum Tod führen kann! Anzeichen für einen Hitzschlag sind Kreislaufkollaps, Verwirrtheit, Bewusstseinstrübung, Teilnahmslosigkeit bis hin zu Bewusstlosigkeit.

In so einem Fall bringen sie die betroffene Person sofort in einen kühlen Raum oder in den Schatten. Legen sie kalte, feuchte Tücher auf Kopf und Körper und bringen sie bewusstlose Personen in eine stabile Seitenlage. Rufen sie unbedingt die Rettung: Notruf 144!

Die Sonne genießen – mit dem richtigen Schutz
(c) Pixabay.com

Es muss ja nicht immer mitten in der Sonne sein. Ein Schattenplätzchen ist auch was feines… 😉

Welches Sonnenschutzmittel sie verwenden richtet sich nach ihrem jeweiligen Hauttyp und nach der Stärke der Sonneneinstrahlung. Je heller der Hauttyp und je intensiver die Sonneneinstrahlung, desto höher muss der Lichtschutzfaktor sein.

Tipps fürs Sonnenbaden

  • wählen sie lieber eine hohen Lichtschutzfaktor
  • tragen sie das Sonnenschutzmittel vor dem Sonnenbaden großzügig auf
  • wenn sie sich viel im Wasser aufhalten oder Wassersport betreiben, sollten sie unbedingt ein wasserfestes Sonnenschutzmittel auftragen – Wasser reflektiert und verstärkt die Sonne um 85 Prozent!
  • Im Schatten ist die UV-Strahlung nur halb so stark – und die gewonnene Bräune hält länger.
  • schützen sie Kinder mit speziellem Sonnenschutzmittel für Kinder
  • Babys und Kleinkinder nicht der direkten Sonne aussetzen!
  • schützen sie ihren Kopf mit einer Kopfbedeckung
  • schützen sie ihre Augen mit einer Sonnenbrille mit gutem UV-Schutz

 

In diesem Sinn: schönen, erholsamen und sonnigen Sommer 😉

(Bilder: Pixabay.com)

tom

tom

Seit "ewigen" Zeiten dem Schreiben zugetan, speziell und vor allem online 😉
tom

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