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Sport und Bewegung machen fit – und zwar auch im Kopf!

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Sport ist gesund, das weiß jeder. Weniger bekannt ist, dass wir von Sport und Bewegung nicht nur körperlich, sondern auch geistig fitter werden. Viele Studien belegen, dass unser Gehirn von körperlicher Betätigung profitiert. Und der zusätzlich positive „Nebeneffekt“: auch unserem Körper geht´s nach sportlicher Betätigung besser… 😉

Ausdauertraining für das Gehirn
(c) Pixabay.com

Studien zeigen: Sport und Bewegung machen auch unseren Geist fitter.

Amerikanische Forscher haben gezeigt, dass ein moderates Ausdauertraining den Hippocampus wachsen lässt. Das ist eine Region im Gehirn, die wichtig für Lernen und Gedächtnis ist. Bei einer Vergleichsgruppe, die weniger Sport gemacht hat, ist der dagegen sogar geschrumpft. Und es gibt verschiedene Studien mit ähnlichen Ergebnissen. Die zeigen zB sogar, dass bei körperlich fitten Schülern die Mathematik-Leistungen im Durchschnitt besser sind.

Warum Bewegung unser Gehirn so sehr auf Trab bringt, ist noch nicht geklärt. Wissenschaftler haben verschiedene Theorien: ZB, dass der Hippocampus mehr Nervenzellen oder neue Nervenzellen und Blutgefäße bildet. Bestimmte Wachstumsfaktoren und Botenstoffe spielen wohl eine Rolle und wahrscheinlich spielen einfach viele Faktoren zusammen. Es ist unwahrscheinlich, dass sich das Gehirn sozusagen auf einen einzelnen Faktor verlässt.

Wie viel und welchen Sport wir treiben müssen, damit unser Gehirn besser funktioniert, ist unklar. Eine pragmatische Empfehlung wäre mehrmals wöchentlich eine halbe Stunde Ausdauersport. Und wer das nicht schafft, zB, weil die Gelenke nicht mitmachen, dem kann man sagen, dass selbst Spaziergänge oder Gartenarbeit schon einen messbaren Effekt haben. Also, eine pragmatische Empfehlung wäre, immer das zu tun, was einem die Gesundheit und das Alter eben ermöglichen.

Darüber hinaus hat Sport hat noch weitere positive Effekte: Er hilft Schmerzen zu lindern, man baut Stress damit ab und es ist ein wunderbares Mittel, um den Kopf frei zu bekommen.

Raus aus der Komfortzone
(c) Pixabay.com

Regelmäßig Stufen steigen statt Rolltreppe fahren ist ein Schritt in die richtige Richtung 🙂

So weit, so gut. Wir halten fest: Sport ist gesund für Körper und Geist. Aber wie besiegt man nun den „inneren Schweinehund“, um seine guten Sport-Vorsätze auch in die Tat umzusetzen?  Wer gesünder leben möchte, sollte seinen Alltag in kleinen Schritten ändern. Man fängt mit einer Sache an, die man sich vornimmt und dann macht man die möglichst oft und ganz bewusst. Und irgendwann, das ist wie beim Fahrradfahren, geht das dann automatisch, dass man sich eine gute Angewohnheit zu eigen macht.

Damit das funktioniert, sollten unsere Ziele erreichbar sein. Und kein Ziel ist dabei zu klein. Es beginnt zB schon damit, dass man nicht den Lift oder die Rolltreppe benutzt, sondern zu Fuß geht, ist wortwörtlich schon mal auf einem guten Weg. Denn das läppert sich zusammen und macht in der Summe schon eine ganze Menge aus. Wenn man über mehrere Wochen dieses Ziel etwas nach oben setzt, kann man auf jeden Fall zum Schluss eine schöne Bilanz vorweisen, dass man es wirklich geschafft hat, mehr Bewegung in seinen Alltag zu bringen.

Wer gesünder leben will und zB einmal die Woche joggen gehen möchte, sollte sich mit anderen zusammen tun. Denn wenn wir gemeinsam Sport treiben, motivieren wir uns gegenseitig und es macht auch einfach mehr Spaß!

(Bilder: Pixabay.com)

tom

tom

Seit "ewigen" Zeiten dem Schreiben zugetan, speziell und vor allem online 😉
tom

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