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Wenn der Schuh drückt – Tipps für den Kauf passender Schuhe

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Jeder von uns hat das eine und andere Paar Schuhe zu Hause – mutmaßlicher Weise Frauen mehr, Männer weniger ;). Und jeder von uns kennt das Gefühl, wenn Wort wörtlich der Schuh drückt. Der Grund dafür ist bei vielen Menschen, dass sie schlicht und einfach Schuhe in der falschen Größe tragen. Wie sie das richtige Modell für ihre Füße finden, lesen sie hier.

Risiko von Gesundheitsproblemen auf Grund falscher Schuhe
(c) Pixabay.com

Jeder Fuß ist anders und braucht einen richtig passenden Schuh.

Beim Kauf von Schuhen achten viele von uns zu aller erst auf das Aussehen. Und dann meist noch auf den Preis. Kompromissen werden dann meist bei der Größe gemacht – getreu dem Motto: „Der Schuh tritt sich eh noch aus…“ oder „…mit dicken Socken im Winter geht´s schon…“. Was dabei vergessen wird: Der Schuh muss zum Fuß passen. Nicht umgekehrt. Denn wenn man auf Dauer mit unpassenden Schuhen unterwegs ist, riskiert man eine ganze Reihe von Gesundheitsproblemen.

Hautveränderungen und Druckstellen sind schon schlimm genug. Falsche Schuhe können sich aber auch negativ auf die Gelenke auswirken! Zu schmale Schuhe können u.a. Schmerzen in den Zehen-Grundgelenken verursachen, zu kurze begünstigen Zehen-Fehlstellungen. Dass aber trotzdem zumeist ein falscher Schuh gekauft wird, zeigen Zahlen aus Deutschland: Dort wurden die Füße von 5.000 Frauen und Männer vermessen. Dabei zeigte sich, dass über 80 Prozent Schuhe an hatten, die nicht mit den Maßen ihrer Füße zusammen passten.

Wann passt ein Schuh richtig?

Regel #1: Lassen sie ihre Füße im Fachhandel nachmessen. Nur so finden sie heraus, ob die Schuhgröße, die sie normaler Weise kaufen, auch tatsächlich zu ihren Füßen passt.

Regel #2: Kaufen sie Schuhe, bei denen der Rückfuß und die Ferse guten Halt haben, und der Vorfuß genügend Platz. Vorne an den Zehen sollte noch ca. ein Zentimeter Platz sein, und runde Schuhformen sind besser als spitze, da sie den Zehen mehr Platz bieten und sie nicht so sehr zusammen quetschen.

Regel #3: Schauen sie beim Einkauf auf die Uhr. Schuhe, die sie im Alltag oft tragen, sollten sie idealer Weise am Nachmittag probieren und kaufen. Abendschuhe kauft man am besten auch abends, dann ist der Fuß nämlich meist etwas angeschwollen und dadurch etwas größer.

Regel #4: Beim Anprobieren zählt der erste Eindruck. Das Modell sollte sich auf Anhieb angenehm tragen lassen. Fühlt man sich im Schuh rundum wohl, reicht das eigentlich als Kriterium.

(c) Pixabay.com

Sollte kein Schuh richtig passen, kann ein Orthopädie-Schuster helfen.

Regel #5: Probieren sie auf jeden Fall beim Einkauf mehrere Schuhe. Manche Hersteller führen gleiche Modelle in unterschiedlichen Weiten. Vor allem bei Gesundheits- oder Komfortschuhen existiert eine größere Auswahl. Darüber hinaus können Orthopädie-Schuhmacher die Modelle speziell „zurichten“, zum Beispiel für Personen mit Senk- oder Spreizfüßen.

Wer schon Fußprobleme hat, sollte mehr berücksichtigen

Schuhe, die bei gesunden Füßen völlig unproblematisch sind, können bei schon bestehenden Problemen mit den Füßen diese noch verstärken. So können beispielsweise Schuhe mit sehr dünnen Sohlen für Menschen mit einer Arthrose im Großzehengrundgelenk sehr rasch zu einer Tortur werden. Oder Menschen mit Nervenschädigungen oder Durchblutungsstörungen – ihre Füße sind durch zu enge Schuhe besonders gefährdet.

(Bilder: Pixabay.com)

tom

tom

Seit "ewigen" Zeiten dem Schreiben zugetan, speziell und vor allem online 😉
tom

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