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Tommi Traun: 1x Arbeit, dann nie wieder. So die Theorie.

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Hallo, Tommi Traun meldet sich zurück 🙂 Heute gibt´s was für alle Hobbygärtner, solche, die kurz davor stehen einer zu werden und natürlich für die, die noch unentschlossen sind. Und für alle sonst interessierten. Also im Prinzip eh für alle. Lange Einleitung, kurze Info: wir legen ein Hügelbeet an.

Grundsätzlich kommt die Idee eines Hügelbeets von meiner Frau.

Aber jetzt mal Spaß bei Seite. Die Idee der Hügelbeete kommt aus der „Permakultur-Ecke“. Vor einiger Zeit haben wir uns, meine Frau und ich, ein Video dazu angeschaut. Und die letztlich ultimative Kernaussage war: „1x angelegt, nie wieder Arbeit…“ Ich werde jetzt aber nicht das Prinzip der Permakultur an sich erklären, sondern gleich zur Tat schreiten und zeigen, wie man´s macht – quasi ein Mann der Tat…

Graben, sammeln, rein damit

Nachdem mir gesagt wurde, wo ich das Hügelbeet anlegen darf, hab ich mir meine Schaufel geschnappt und mal so +/- 30cm (eine Spatentiefe) Erde ausgehoben. Dann bin ich mit der Scheibtruhe quer durch den Garten und hab alles, was nur irgendwie aus Holz war, zusammen gesammelt – Baumschnitt, alte Äste, alte Bretter, etc. Das Zeug hab ich dann in die „Grube“ gegeben, bis diese mehr oder weniger wieder voll war.

Danach bin ich wieder mit der Scheibtruhe los. Diesmal war Laub an der Reihe. Schnell eingesammelt und eine dicke 15-20cm Schicht auf das Holz in der Grube. Soweit so einfach.

Jetzt war wieder die Erde an der Reihe. Und zwar die, die ich vorher ausgehoben habe. Die musste nämlich wieder retour auf das „Laubdach“. Danach alles mit dem Rechen schön glatt planiert und (fast) fertig.

Nun, wo das Anstrengende vorbei war, bekam ich auch Hilfe. Denn nun ging´s an´s Aussähen… Karotten, Sellerie, Topinambur, ein paar Erdbeerpflanzen,  Erbsen und was weiß ich noch alles. Zum Schluss kam dann noch eine Schicht Grasschnitt zum Mulchen drüber und ein paar Steckerl, damit wir sehen, wo überall was angebaut ist.

Fertig

Ich war zufrieden.

Meine Frau war zufrieden.

Den Kindern war´s egal.

Mal schauen, was daraus wird. Ob und was daraus geworden ist, ist aber eine andere Geschichte, die ich spätestens im Herbst dann erzählen werde.

 

Hier noch ein paar Impressionen

 

Und wem das jetzt ein wenig zu schnell gegangen ist, einfach ein Mail an tommi.traun@generation55plus.net. Hier wird Ihnen geholfen 🙂

Zum Schluss noch ein Buchtip zum Thema: Sepp Holzers Permakultur: Praktische Anwendung für Garten, Obst- und Landwirtschaft.

(Bilder: Tommi Traun)

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