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Wer fit ist hält das Gehirn jung

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Die Medizinische Universität Graz enthüllt neueste Erkenntnisse auf dem Gebiet der Gehirnforschung. Demnach soll die Alterung des Gehirns sehr stark mit der körperlichen Fitness zusammenhängen. Ergo: Wer körperlich fit ist, sorgt dafür, dass auch sein Hirn länger jung bleibt.

Wandern hält fit und jung. (c) Rainer Sturm_pixelio.de.

Wandern hält fit und gesund.

Genauso wie der Körper mit fortschreitendem Alter an Leistungsfähigkeit abnimmt, so nimmt auch die Leistungsfähigkeit des Gehirns ab. Es fällt uns schwerer zu lernen, zu planen oder sich an etwas zu erinnern. Helena Schmidt vom Institut für Molekularbiologie und Biochemie hat nun erforscht, ob man dieser Tatsache mit körperlicher Fitness begegnen kann. Die Studien-Ergebnisse wurden vor kurzem in der Zeitschrift „Neurology“ veröffentlicht.

Zusammenhang Körper – Geist

Konkret untersucht wurden eventuelle Zusammenhänge zwischen der Herzfunktion, der Gehirnfunktion und dem Verlauf von Denk- und Gedächtnisprozessen im Alter. An der Studie haben Insgesamt 877 Grazerinnen und Grazer mit einem Durchschnittsalter von 65 Jahren teilgenommen. Sie alle absolvierten einen Fitness-Test, bei dem das Körpergewicht, der Puls im Ruhezustand und die maximale Herzfrequenz bei einem Belastungstest am Ergometer berücksichtigt wurden.

Und die aktuelle Studie der Medizinischen Universität Graz gibt Hoffnung! Demnach scheint körperliche Fitness tatsächlich nicht nur dem Herz, sondern auch dem Gehirn gut zu tun. So erzielten körperlich fitte Studienteilnehmer auch bessere Resultate bezüglich der Gehirnleistung. Jene Teilnehmer, die im Rahmen der Untersuchung das höchste Fitness-Level auswiesen, befinden sich in Hinblick auf kognitive Funktionen des Gehirns bezogen in einem Zustand, der dem von bis zu sieben Jahre jüngeren Personen gleicht.

Schaden kann´s nicht

Ob mit guter körperlicher Fitness auch Demenz vorgebeugt werden kann, geht aus der Studie nicht hervor. Fakt istaber: Ab dem 65. Lebensjahr steigt das Risiko, an Demenz zu erkranken, rasant an. Aktuell leiden rund 100.000 Österreicher daran, eine Zahl, die sich in den nächsten 20 Jahren Zahl verdoppeln soll, so aktuelle Prognosen. Eines ist aber sicher: Regelmäßige Bewegung kann sicherlich nicht schaden und sollte unbedingt angestrebt werden. In welcher Form man sich dabei fit halten soll, bleibt jedem selbst überlassen.

Bilder: Rainer Sturm/ Pixelio.de

tom

tom

Seit "ewigen" Zeiten dem Schreiben zugetan, speziell und vor allem online 😉
tom

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