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Wie ist das mit dem Zucker: Dickmacher oder Energielieferant?

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Mehr Bewegung und ein paar Kilo abnehmen haben sich viele von uns fürs neue Jahr vorgenommen. Damit die Kilos purzeln, sollte man aber ganz genau hinschauen, was man isst. Denn selbst im Rotkraut aus der Dose oder in der Wurst steckt Zucker. Ohne es zu wissen, tappen wir in diverse „Zuckerfallen“. Da drängt sich die Frage auf: Ist Zucker nur ein Süßstoff, der uns dick und krank macht? Oder ist er doch ein wichtiger Energielieferant für unseren Körper?

Ein paar Fakten zum Zucker
(c) Pixabay.com

Grundsätzlich ist Zucker nicht schlecht, wenn wir nicht zu viel davon zu uns nehmen.

Zucker gehört zur Gruppe der Kohlenhydrate und kommt in vielen Lebensmitteln natürlich vor, etwa in Obst und Gemüse. Bei der Herstellung von Lebensmitteln wird Zucker seit jeher für den Geschmack oder aus technischen Gründen eingesetzt. Zucker liefert – wie alle anderen Kohlenhydrate, Fette oder Eiweiße – die lebensnotwendige Energie für unseren Körper.

Grundsätzlich nimmt der Zuckerverzehr in Österreich seit Jahren kontinuierlich ab. Laut dem Ernährungsbericht von Statistik Austria ist der jährliche Zuckerverbrauch pro Kopf seit 1994 von 41 kg auf rund 34 kg zurückgegangen (lt. Statistik Austria Versorgungsbilanz für Zucker für den Zeitraum 2014/ 2015).

Aber Zucker macht dick, oder?

Übergewicht ist v.a. die Folge eines Ungleichgewichts von Kalorienaufnahme und Kalorienverbrauch. Ganz einfach gesagt: Wird dem Körper mehr Energie zugeführt als dieser verbraucht, entsteht Übergewicht. Zucker trägt zur Kalorienaufnahme ebenso bei wie der Verzehr anderer Kohlenhydrate, Fette oder Eiweiße. Die Konzentration auf einen einzelnen Nährstoff als Ursache für Zucker ist daher falsch. Wichtig für ein gesundes Leben sind nicht nur die Ernährungsgewohnheiten, sondern vor allem ausreichend Bewegung und ein aktiver Lebensstil insgesamt.

Der Ernährungsbericht zeigt das auch deutlich: die tägliche Energieaufnahme liegt seit den letzten zwanzig Jahren unverändert bei rund 2.000 Kalorien pro Tag. Während die tägliche Kalorienzufuhr in den vergangenen Jahrzehnten nahezu gleich blieb, bewegen sich die Menschen immer weniger.

„Zuckerfallen“ vermeiden

Ein Problem ist allerdings, dass Zucker heutzutage fast überall enthalten ist, oft auch an Stellen, an denen man es gar nicht vermutet. In der Extrawurst zum Beispiel oder in der Pizza. Aber natürlich auch in vielen Getränken wie Eistee oder in Säften. Leider ist man sich oft gar nicht bewusst, wie viele zuckerhaltige Lebensmittel man kauft und isst. Die einzig wirksame Möglichkeit, nicht in diese „Zuckerfallen“ zu tappen: Mit offen Augen einkaufen und auf die Inhaltsstoffe der Lebensmittel schauen. Denn regelmäßig zu viel Zucker zu sich zu nehmen, kann langfristig die Gesundheit schädigen.

(Bilder: Pixabay.com)

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