Besuchen Sie uns auch im Social Web:

Wie Sie beim Sightseeing Zeit sparen

0

Wer kennt das nicht? Man plant eine Reise in eine Metropole, freut sich darauf, viele Sehenswürdigkeiten zu sehen – und übrig bleibt ein fahler Beigeschmack und müde Beine vom Anstellen in langen Warteschlangen. Daher lesen Sie hier nützliche Sightseeing-Tipps für Städtereisen, die Ihnen helfen, unnötige Zeitverschwendung zu vermeiden.

Der Eingang von der Wiener Innenstadt zur Hofburg durch das Michaelertor, gekrönt mit der Michaelerkuppel. (c) Pixabay.com

Der Eingang von der Wiener Innenstadt zur Hofburg durch das Michaelertor, gekrönt mit der Michaelerkuppel.

City Cards

Mittlerweile bietet fast jede Metropole eine Variante eines Städtepasses, mit dem Reisende oft lange Warteschlangen vermeiden können, an. Eine City Card zahlt sich also aus.

  • In Rom ermöglicht die City Card zB den Zugang zu Sondereingängen des Vatikans sowie der Vatikanischen Museen. Zwei Sehenswürdigkeiten, vor denen sich jeden Tag lange Menschenschlangen bilden.
  • Mit dem Londoner City Pass können Urlauber einen bevorzugten „Fast-Track“-Einlass nützen, u.a. zu folgenden Sehenswürdigkeiten: Tower of London, Tower Bridge, Windsor Castle, Kensington Palace und London Zoo.
  • Für Inhaber des Paris Passes stehen unter anderem beim Louvre, beim Musée d’Orsay und beim Centre Pompidou eigene Schnellspuren am Einlass zur Verfügung.
  • Auch in New York gibt es für Inhaber des New York Passes „Fast Track“-Eintritte – unter anderem für das Guggenheim Museum, das MOMA und das 9/11 Memorial Museum.
  • Mit der „Wien-Karte“ gibt es mehr als 210 Ermäßigungen sowie freie Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln – egal ob Bus, Bim oder U-Bahn. Ermäßigten Eintritt erhalten Sie unter anderem in die Albertina, in das Belvedere, ins Kunstforum, in das Kunsthistorische Museum und auch in das Schloss Schönbrunn. Aber es gibt auch Rabatte beim Kauf von Tickets für die Staatsoper, die Volksoper oder andere Veranstaltungsorte. Mehr Infos: www.viennapass.de
Tickets vorab buchen

Für die meisten Sehenswürdigkeiten können Sie die Eintrittskarten oder auch geführte Touren bequem vorab im Internet reservieren und so die Warteschlangen umgehen, etwa im Van Gogh Museum in Amsterdam. Aber Achtung: Für vorab gebuchte Tickets gelten oft fixe Einlasszeiten.

Es lohnt sich außerdem, die Preise für geführte Touren zu vergleichen, da manche Anbieter saftige Aufschläge verlangen.

Bei einigen Attraktionen bleibt Urlaubern jedoch meist keine Wahl, als sich vorab anzumelden. Oft ist ein Besuch ohne Anmeldung überhaupt nicht möglich oder man wartet völlig umsonst mehrere Stunden. Das ist zB bei der Alhambra in Granada, der Galleria Borghese in Rom, der Berliner Reichstagskuppel und dem Eiffelturm in Paris der Fall. Das Anne Frank Haus in Amsterdam kann zu bestimmten Zeiten nur mit einem Online-Ticket mit Zeitfenster besucht werden.

Rechtzeitig informieren

Man ist grundsätzlich gut beraten, sich vorab detailliert über die verschiedenen Möglichkeiten zum Besuch der gewünschten Sehenswürdigkeiten zu informieren. Hin und wieder gibt es nämlich einfache Tricks, um lange Schlangen zu vermeiden. Das Ticket für das Kolosseum in Rom gilt ebenso für den Palatin-Hügel, an dessen Kasse weit weniger los ist.

In Cinque Terre, einem aus fünf Orten bestehenden Küstenstreifen in Ligurien, soll künftig nur noch einer begrenzten Anzahl Besuchern der Zugang pro Tag erlaubt sein. Touristen können sich via App im Vorfeld informieren, welche Orte an einem Tag besonders stark besucht sind.

Weitere Infos

Zahlreiche Informationen zu europäischen Städten und Sehenswürdigkeiten finden Sie im Internet zB  unter www.oeamtc.at/cityguide. Unter dem Reiter „Aufenthalt“ finden Sie auch Informationen zu den City Cards der jeweiligen Städte.

Bilder: Pixabay.com

tom

tom

Seit "ewigen" Zeiten dem Schreiben zugetan, speziell und vor allem online 😉
tom

Hier können Sie einen Kommentar hinterlassen