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Ostern ohne Ei geht gar nicht – Wissenswertes rund ums Osterei

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Bunte Eier gehören zu Ostern einfach dazu, ob in Blütenzweige gehängt, als Tischdeko, im Osternest oder auf den Frühstückstisch. Was man beim Eierfärben berücksichtigen sollte, wie man Eier am besten aufbewahrt, ob Eier gesund sind, und vieles mehr erfahren Sie hier:

Darf zu Ostern nicht fehlen: ein Korb voll mit bunten Ostereiern. (c) Pixabay.com

Darf zu Ostern nicht fehlen: ein Korb voll mit bunten Ostereiern.

Ostern ohne Ostereier ist seit tausenden von Jahren praktisch undenkbar – was 60.000 Jahre alte Funde dekorierter Straußeneier aus dem südlichen Afrika beweisen. Auch wurden 5.000 Jahre alte verzierte Straußeneier in antiken Gräbern der Sumerer und Ägypter gefunden. Schon vor der ersten Jahrtausendwende galten Ostereier als Sinnbild des Lebens und der Wiedergeburt. Damals schon waren sie ein wichtiger Bestandteil des religiösen Osterfestes. Die Ostereier damals waren rot gefärbt und wurden am Ostermorgen verschenkt. Dieses Geschenk war auch deshalb so beliebt, weil man in der Fastenzeit vor Ostern auf tierische Produkte wie Eier verzichtet hatte und sich nun besonders darauf freute.

Künstliche oder natürliche Färbemittel?

Will man Eier selber färben, verzieren oder bemalen kann man künstliche oder natürliche Färbemittel verwenden. Zum Eierfärben werden üblicherweise zugelassene Lebensmittel-Farbstoffe verwendet, Gesundheitsgefahren gibt es dabei nicht. Also auch nicht, wenn zum Beispiel über Risse Farbstoffspuren ins Ei kommen. Wer auf chemisch-synthetische Farbstoffe verzichten will, kann aber auch mit natürlichen Zutaten Eier in leuchtend farbige Ostereier verwandeln.

Die wichtigsten Naturfarben

1. Gelb: Ein halbes Kilo gelbe Zwiebelschalen in einem 3/4 Liter Wasser zu einem Sud kochen. Den Sud filtern und zwei Esslöffel Essig zugeben. Bereits gekochte Ostereier in den Sud legen und warten bis die gewünschte Färbung erreicht ist. Weitere Möglichkeit, die Ostereier gelb zu färben: 20 Gramm Kurkuma aufkochen, Eier zugeben und kochen.

2. Rot: Zwei Stücke frische Rote Rüben in 3/4 Liter Wasser zum Sud kochen. Rote Rüben entfernen, zwei Esslöffel Essig zugeben und gekochte Eier hineinlegen.

3. Grün: Hier gibt es gleich mehrere Alternativen, die unterschiedlich intensive Grüntöne hervorbringen. Die Ostereier können beispielsweise in kaltem Matetee oder Petersiliensud eingelegt werden.

4. Blau: Die Ostereier in Heidelbeersaft kochen – das ergibt eine dunkelblau-graue Tönung

Sind Eier denn gesund oder ungesund?

Diese Frage kann für ein bestimmtes Lebensmittel allein nicht beantwortet werden. Eier enthalten viele hochwertige Nährstoffe, zum Beispiel Eiweiß und Vitamine. Gleichzeitig enthalten Eier auch relativ viel Cholesterin. Das ist für den Gesunden völlig harmlos. Wer jedoch unter Cholesterinstoffwechselstörungen leidet, der sollte eine spezielle Diät, in Abstimmung mit seinem Arzt halten.

Die richtige Lagerung

Eier sollte man zuhause immer im Kühlschrank aufbewahren. Auch frische Eier sind im Kühlschrank sehr, sehr lange haltbar. Eier, die das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben, sollten nicht mehr roh verzehrt werden, die sollten am besten zum Kochen oder Backen verwendet werden. Wenn man hartgekochte Eier kühl lagert, halten sie sich mehrere Wochen.

Bilder: Pixabay.com

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