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Zwei Drittel der berufstätigen Best Agers verdrängen ihre Zukunft

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67% der berufstätigen Best Agers (50 – 65 Jahre) haben sich bisher noch kaum Gedanken über die Zeit nach der Pensionierung gemacht, so das Ergebnis der aktuellen Silver Living Studie „Die Bedürfniswelt der Best Agers“. Lediglich rund ein Drittel der Best Agers (32%), die noch nicht in Pension sind, hat sich einigermaßen intensiv mit der Zukunft im Ruhestand auseinandergesetzt. De facto verdrängen also rund zwei Drittel der berufstätigen Best Agers den letzten Lebensabschnitt.

Betrachtet man die gesamte Gruppe der Best Agers, so hat rund ein Viertel (23%) bereits über den Ruhestand nachgedacht, während dies bei rund der Hälfte der Best Agers (48%) noch nicht der Fall war. Erwartungsgemäß steigt mit steigendem Alter die Auseinandersetzung mit der Zeit nach der Pensionierung. Jene, für die eine mögliche Pflegebedürftigkeit im Alter ein Problem darstellt, machen sich überdurchschnittlich häufig Gedanken über die Zeit nach der Pensionierung.

(c) Pixabay.com

Zum Thema Vorsorge hat sich die Mehrheit noch keine Gedanken gemacht.

57% haben noch keine Vorsorge für den Lebensabend getroffen

Zwei Fünftel der Best Agers (39%) haben bereits eine Form von Vorsorge für ihren Lebensabend getroffen, bei drei Fünftel der Befragten (57%) war dies hingegen noch nicht der Fall. Wiederum zeigt sich ein Altersgefälle, wonach die Befragten zwischen 50 und 54 Jahren am seltensten für ihren Lebensabend vorgesorgt haben und die „Älteren“ zwischen 60 und 65 Jahren am häufigsten. Personen, die derzeit in einem Mietverhältnis leben, haben deutlich seltener Vorbereitungen fürs Alter getroffen als ihre sozialen Gegengruppen.

Nur ein Viertel hat sich mit der Wohnsituation im Alter auseinandergesetzt

Auch mit der Wohnsituation im Alter haben sich die österreichischen Best Agers noch vergleichsweise selten auseinandergesetzt: Erst ein Viertel der Befragten (26%) hat sich damit sehr oder einigermaßen intensiv beschäftigt, drei Viertel (74%) haben sich hingegen diesbezüglich noch kaum Gedanken gemacht. Hierzu zählen wiederum 50 bis 54-Jährige überdurchschnittlich stark.

Potenzial für Betreutes Wohnen liegt bei 27 Prozent

Rund ein Viertel der Befragten (27%) wäre grundsätzlich daran interessiert, später selbst einmal in einer Anlage für Betreutes Wohnen zu leben. Dies ist ein vergleichsweise hoher Wert, wenn man bedenkt, dass sich drei Viertel der Best Agers noch keine Gedanken über ihre Wohnsituation im Alter gemacht haben und diese ihr Interesse am Betreuten Wohnen dementsprechend noch weniger konkret äußern können. 18 Prozent der Befragten geben hingegen zu Protokoll, dass diese Wohnform für sie selbst nicht in Frage käme.

Weitere Informationen

Hier haben Sie die Möglichkeit, die Studie als Pdf-Datei herunter zu laden: Studie_Silver_Living

(Bilder: Pixabay.com)

tom

tom

Seit "ewigen" Zeiten dem Schreiben zugetan, speziell und vor allem online 😉
tom

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