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Aktiv und zufrieden altern heißt (auch), sich (ständig) weiterzubilden.

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Der demographische Wandel hin zu einer immer älter werdenden Gesellschaft stellt auch die Erwachsenenbildung vor neue Herausforderungen. Stichworte wie #aktivAltern oder #AlterNEUDenken rücken nicht zuletzt auch das oft zitierte lebenslange Lernen in ein neues Licht. Dass Erwachsenenbildung einen Beitrag zu einem aktiven und zufriedenen Altern leisten kann, ist unbestritten. Es stellt sich lediglich die Frage, wie groß dieser Beitrag ist.

Bildungsaktivitäten steigern die Lebensqualität bis ins hohe Alter

Eine Person blättert in einem Buch. (c) Pixabay.com
Für unseren Geist gilt das Gleiche wie für unseren Körper: wir müssen ihn ständig fordern und trainieren, damit unsere „grauen Gehirnzellen“ ihre Leistung nicht verlieren. 

Dass unsere Gesellschaft älter wird, ist so. Dass diese Dynamik, sprich Alterung der Gesellschaft, in den nächsten Jahren zunehmen wird, ist so. Dass sich daraus in unzähligen Bereichen neue Herausforderungen ergeben – Stichwort Lebensqualität auch im hohen Alter –, ist so. 

Erwachsenenbildung kann in diesem Zusammenhang sehr viel zur Lebensqualität beitragen. Denn sie ist viel mehr als nur ein wenig Zeitvertreib. Sie ermöglicht ein Partizipieren in unserer Gesellschaft, trägt zu einem selbstbestimmten und eigenständigen Leben bei, hilft, Veränderungen zu bewältigen und entwickelt nicht zuletzt unsere gesamte Persönlichkeit weiter.

Bildungsbarrieren abbauen, Stichwort #Barrierefreiheit

Allerdings gilt es aber auch, zahlreiche vor allem im Alter vorhandene Bildungsbarrieren abzubauen, sprich die Bildungsangebote für Menschen im höheren Alter entsprechend zu adaptieren. Hindernisse wie Nichtbeschäftigung, niedriger Bildungsabschluss, geringes Einkommen, ggf. gesundheitliche Probleme und fehlende Lernbereitschaft müssen erst einmal überwunden werden. Dazu braucht es auf der einen Seite spezielle altersgerechte Angebote. Und auf der anderen Seite auch Angebote an intergenerationellem Lernen.

Generationsübergreifendes Lernen

Eine Tafel mit mathematischen Berechnungen. (c) Pixabay.com
Es müssen ja nicht gleich mathematische Abhandlungen sein. Die können schon mal ein wenig abschreckende Wirkung auf die Weiterbildungs-Motivation haben… 😉

Vor allem im generationübergreifendem Lernen von älteren erfahrenen und jungen weltoffenen Menschen liegt enorm viel Potential. Generationsübergreifende Angebote ermöglichen den Dialog, den Wissensaustausch und beugen den Abgrenzungstendenzen der jeweiligen Altersgruppen vor.

Die „Lebensphase Alter“ verlängert sich und auch die Lebensformen im Alter sind einem Wandel unterworfen. Zur Bewältigung dieser Phase ist „lebensbegleitendes Lernen“ bezogen auf den Alltag wie auf die Erwerbstätigkeit notwendig. Bildungsanlässe bilden u.a. Arbeitslosigkeit, Berufs- und Jobwechsel, der Übergang und die Vorbereitung auf die Pensionsphase oder einfach der Wunsch, einmal etwas Anderes zu tun.

Oder anders formuliert: Anlässe, um sich weiter zu bilden, gibt es viele. Nur machen muss man es dann halt auch – wie zB die StudentInnen der Seniorenuni an der FH Krems. Denn nicht nur unsere Körper braucht Bewegung, auch unsere „grauen Gehirnzellen“ wollen ständig gefordert und trainiert werden!

#AlterNEUDenken, #aktivAltern

(Bilder: Pixabay.com)

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