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Wie die Blockchain [auch] das Gesundheitswesen revolutioniert

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Die Blockchain Technologie ist allein schon aufgrund der Kryptowährungen sehr bekannt geworden. Dabei kann die Technologie weitaus mehr als einen reibungslosen Transfer von Kryptos wie Bitcoin zu realisieren. Längst hat sie ihr Portfolio erweitert. Mittlerweile interessieren sich zahlreiche weitere Branchen für die Verwendung des dezentralen Netzwerks.

Vor allem im Bereich Logistik und Versand findet die Blockchain viele Sympathisanten. Und auch in der Gesundheitsbranche boomt das System und lässt bereits jetzt einen Trend gen digitale Vernetzung erkennen. Ohne die Blockchain Technologie stößt die Gesundheitsbranche irgendwann an ihre Grenzen.

Genau deshalb investieren immer mehr Unternehmen und Privatanleger. Vor dem Investment bietet es sich an einen Aktiendepot Vergleich vorzunehmen, um von günstigen Konditionen zu profitieren.


Die Blockchain zur Verbesserung ärztlicher Leistungen

Patient*innen haben immer komplexere Erkrankungen, die im Zuge der industriellen Nahrung oder auch aufgrund eines ungesunden Lebensstils hervortreten und die Lebensqualität beeinträchtigen. Nach dem Besuch beim Hausarzt/ Hausärztin ist daher nur noch selten eine feste Diagnose vorhanden. Es sind weitere Arzttermine bei Fachärzt*innen notwendig, um der Ursache für das Leiden auf die Spur zu kommen.

Die Ärzte sind bislang untereinander nur bedingt miteinander vernetzt. Konkret bedeutet das, dass neue behandelnde Ärzte stets die Akten anfordern müssen. Andere geben diese ihren Patient*innen zum Vorzeigen beim neuen Arzt mit. Das dauert nicht nur lange, es erschwert auch den Behandlungsprozess. Mit der Blockchain ist es allen Ärztinnen und Ärzten möglich, sich in einem geschützten Rahmen über die Behandlungsstrategien auszutauschen und neueste Erkenntnisse in Echtzeit zu erhalten.

Krankenscheine und Rezepte noch schneller übermitteln

Digitale Rezepte gibt es bereits. Seit dem Jahr 2021 sind sie zum Pflichtbestandteil in unserem Gesundheitssystem geworden. Leider ist das System dahinter noch sehr ausbaufähig. Mithilfe der Blockchain gestaltet sich die Übermittlung von Rezepten noch leichter. Der Arzt/ die Ärztin kann diese direkt an die Apotheke versenden und die Daten der Patient*innen bleiben zu jeder Zeit verschlüsselt.

Zusätzlich macht die Blockchain auch im Bereich von Krankenscheinen Sinn. Arbeitnehmer*innen, die einen Krankenschein benötigen, können diesen direkt von ihrem Arzt/ Ärztin an den Arbeitgeber übertragen lassen. Vor allem Menschen mit größeren gesundheitlichen Problemen haben dadurch weniger Stress und mehr Zeit für wesentliche Dinge wie eine gesunde Ernährung.

Silhouette einer Frau hinter elektronischen Schaltkreisen.
(c) Pixabay.com
Blockchain ist eine kontinuierlich erweiterbare Liste von Datensätzen, “Blöcke” genannt, die mittels kryptographischer Verfahren miteinander verkettet sind.

Die Qualitätsüberwachung von Medikamenten

Die Produktion von Medikamenten steht nicht still. Für nahezu jedes Symptom ist eine Tablette erhältlich. Mittlerweile gibt es nicht mehr ausschließlich pharmazeutisch hergestellte Produkte. Immer mehr Hersteller setzen zudem vermehrt Naturheilmittel um. Alle Mittel – ob synthetisch oder natürlich rein – durchlaufen eine lange Produktionskette. Das bedeutet: Die Herstellung ist anfällig für Fehler. Gerade im Bereich der Medizin sollten diese jedoch unter keinen Umständen vorkommen.

Ein Beispiel: Soll eine Tablette 10 mg des jeweiligen Wirkstoffes enthalten und ist jedoch mit 5 mg gekennzeichnet, so hat das unangenehme Folgen für die Patient*innen und auch für Hersteller sowie Händler. Dann ist es wichtig die Quelle des Problems ausfindig zu machen. Da an der Produktion viele Unternehmen und Einzelpersonen beteiligt sind, ist das jedoch nicht leicht. Mit der Blockchain Technologie ist jeder Vorgang in Echtzeit überwachbar. Somit lässt sich stets feststellen, wer einen Fehler gemacht hat.

Krankenkassen und Patienten profitieren

Krankenkassen sind direkt eingebunden, wenn es um die Behandlung der Versicherten geht. Vielen Patient*innen wird das erst dann bewusst, wenn sie sich für ein Zahnimplantat oder einen anderen kostspieligen Zahnersatz entscheiden. Dann kommen hohe Kosten auf die Patient*innen zu und die Versicherung deckt – sofern sie nicht von Anfang an angepasst wurde – nur einen geringen Anteil ab.

Beim Zahnarzt/ Zahnärztin kommt es zudem auf das Führen eines Bonusheftes an. Auch dieses ließe sich in der Blockchain ablegen. Der Patient ist daher nicht dauerhaft zur Mitnahme verpflichtet. Weiterhin kommt das den Krankenkassen entgegen. Sie sehen, inwieweit der Patient Untersuchungen wahrnimmt und sich für eine höhere Leistung qualifiziert.

Angehörige ausfindig machen

Vor allem im Bereich der Altenpflege gilt es immer wieder Angehörige zu suchen, die den im Pflegeheim untergebrachten Bewohner regelmäßig besuchen könnten. Aufgrund der Datenschutzverordnung und sonstiger Beschränkungen ist das jedoch kaum möglich. Mit der Blockchain lassen sich zwar keine Regeln umgehen. Trotzdem kann und darf sich jeder hier beteiligen.

Das bedeutet: Sobald die Technologie auch für Privatpersonen zugänglich ist, können sich alle miteinander vernetzen. Die Kontaktaufnahme geht weitaus leichter und das Thema Einsamkeit im Alter rückt in den Hintergrund.

Die Blockchain in der Forschung

Die Forschung verschlingt Unsummen an Kosten. Genau deshalb muss sie ihrem hohen Qualitätsanspruch gerecht werden. Ein wichtiges Kriterium, welches für die Nutzung der Blockchain im wissenschaftlichen Bereich spricht, ist der Punkt der Verbindung wissenschaftlicher Institutionen und der jeweils Forschenden.

Sie können gemeinsam Analysen betreiben und sich über die neuesten Erkenntnisse austauschen. Die Blockchain Technologie ist absolut sicher und bietet keine Chance für Manipulation. Das macht sie vor allem in sensiblen Bereichen wie im Wissenschaftssektor so beliebt. Die neuesten und noch unveröffentlichten Errungenschaften aus den Bereichen Physik, Chemie, Biologie und interdisziplinären Wissenschaften wie der Medizin lassen sich binnen weniger Sekunden an andere Wissenschaftler*innen und Universitäten übertragen.

Ausschnitt der Erde, darüber ein Netz aus Internet-Knotenpunkte, Stichwort Blockchain.
(c) Pixabay.com
Blockchain eröffnet ganz neue und vor allem sichere Möglichkeiten der Vernetzung und des Datenaustausches.

Vertragsgestaltung jetzt noch schneller möglich

Mitgliedschaftsantrag bei der Krankenkasse, Anmeldung einer Zahnzusatzversicherung, Erstinformation beim Arzt/ Ärztin oder die Aufnahme in einem Krankenhaus: Alles geht mit Formularen einher. Wäre es nicht einfacher, wenn diese voll automatisiert übermittelt werden könnten und das mit versehener digitaler Unterschrift?

Das erspart den Praxen äußerst viel Arbeit und auch Krankenhäuser können sich bei Wegfall der Mehrarbeit vollständig auf die Genesung der Patient*innen konzentrieren. In der Folge stellt sich ein Qualitätszuwachs ein! Vor allem in der Pflege profitieren die Mitarbeiter*innen von diesem Zusatz. Sie müssen am Tag sehr viel Arbeit bewältigen. Und ein großer Teil dieser Aufgaben kommt Formularen und juristischen Themen zu.

Die Blockchain ermöglicht eine einfache Verifizierung der Teilnehmer*innen innerhalb eines Vertrags. Dank der so genannten Smart Contracts geht die Vertragsgestaltung bei Anwendung der Blockchain noch viel leichter und lässt sich vor allen Dingen schneller umsetzen. Alle beteiligten Instanzen sind in der Blockchain versehen.

Die Unterschrift der Verträge erfolgt nach Kontrolle der Richtigkeit der Daten durch das System selbst. Binnen kurzer Zeit können Therapien beginnen. Krankenkassen geben schneller das Go für notwendige Behandlungen und erneut zieht der Patient einen Nutzen aus der Blockchain. Sicherlich würde die Technik auf der anderen Seite zum Wegfall bestimmter Arbeitsplätze führen, doch der Nutzen überwiegt und überzeugt auf ganzer Linie. Und auf der anderen Seiten entstehen dadurch wiederum neue Arbeitsplätze, die es bisher noch gar nicht gegeben hat.

(Bilder: Unsplash.com, Pixabay.com (2x))

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