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Coronavirus – gemeinsam die Ansteckungsgefahr minimieren

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Das Cornavirus hält nach wie vor die Welt in Atem. Wünschen sich viele von uns eine Lockerung der bestehenden Maßnahmen, Stichwort #ZuHauseBleiben, gilt es aktuell allerdings, diese weiter zu verschärfen. Und zwar mit einem einzigen Ziel: die Ansteckungsgefahr und Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, um so in weiterer Folge zu verhindern, dass unser Gesundheitssystem zusammenbricht.

So herausfordernd die Situation auch ist für jede und jeden von uns, ist eines klar: #GemeinsamSchaffenWirDas!

Weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Ansteckungsgefahr

Die bisherigen Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus haben das Land bis auf das Notwendigste zum Stillstand gebracht. Bis auf Lebensmittelgeschäfte hat de facto alles geschlossen; wir dürfen/ sollen nur für wirklich notwendige Besorgungen außer Haus gehen; wir müssen zu anderen Menschen einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten; wir sollten, wenn wir draußen waren, uns gründlich die Hände waschen.

Doch so drastisch diese Maßnahmen schon sind, reichen sie [noch]nicht, um dem Coronavirus Herr zu werden. Das soll nun durch den verstärkten Schutz besonders gefährdeter Gruppen – durch Freistellungen vom Job oder Umstellung auf Homeoffice –, die konsequente Durchsetzung der Maßnahmen durch die Exekutive und das verpflichtende Tragen von Masken erreicht werden. Außerdem wird auch per Erlass die touristische Nutzung von Hotel eingestellt. Denn: „Wir sind von unserem Ziel noch weit entfernt„, sagt Gesundheitsminister Rudolf Anschober. Ein Ende der Maßnahmen sei demnach noch länger nicht in Sicht.

Hände mit Einweghandschuhen, die Mundschutzmasken halten, Stichwort Ansteckungsgefahr. (c) Pixabay.com
Ab 6. April ist in Supermärkten das Tragen von Mundschutzmasken Pflicht.

Neuerungen beim Einkauf im Supermarkt

Ab Montag, 6. April, werden in Supermärkten am Eingang Schutzmasken verteilt, deren Tragen in Zukunft beim Einkaufen verpflichtend sein wird. Wer dies verweigert, wird nicht in den Supermarkt dürfen. Es handelt sich dabei um einen Mund-Nasen-Schutz, der primär dafür geeignet ist, dass Menschen, die eventuell Träger des Coronavirus sind, andere nicht anstecken.

Weiters soll, vor allem zu Stoßzeiten, die Einhaltung der Sicherheitsabstände in Supermärkten verbessert werden. Etwa durch das zwingende Verwenden eines Einkaufswagens, durch Bodenmarkierungen vor den Kassen und Kontrollen, wie viele Käuferinnen und Käufer [Anmerkung: pro Quadratmeter] in den Supermarkt dürfen. Oder anders gesagt: Wenn das Maximum an Käufer*innen im Supermarkt sind, darf erst wieder jemand rein, wenn jemand heraus gekommen ist.

Maßnahmen noch länger notwendig

Eine rasche Rückkehr zu einem Alltagsleben wie es vor der Corona-Krise war zeichnet sich jedenfalls nicht ab, ganz im Gegenteil: „Die Wahrheit ist: Es ist die Ruhe vor dem Sturm„, so Kurz. Insofern werden die gesetzten Maßnahmen wohl über Ostern hinweg aufrecht bleiben. Zwar gab es von der Regierung keinen genauen Zeithorizont, sie stellte das aber in ihren Aussagen unmissverständlich klar: Man lege mit den Maßnahmen jetzt nach – und es kann nicht nach Ostern lockerer werden.

„Es hat niemand etwas davon, wenn wir uns herstellen und sagen, nach Ostern geht es lustig weiter – dann gibt es viel mehr Tote,“ zeichnet Vizekanzler Werner Kogler ein wenig rosiges Bild der nächsten Wochen. Denn die viel zitierte Ansteckungskurve muss nach wie vor weiter nach unten gedrückt werden. Also die Anzahl an Personen, an die eine infizierte Person das Coronavirus weiter gibt. Gelingt das nicht im nötigen Ausmaß, könnte Österreich laut Kurz „Mitte April in einer Situation sein, wo es zur Überforderung der Intensivmedizin kommt“.

Die Verdoppelungsrate bei den Erkrankungen hat sich zwar von 2,5 Tage vor drei Wochen auf aktuell 5,9 Tage erhöht, doch auch das ist noch zu hoch. „Das Ziel ist es, auf 14 Tage zu kommen – etwa die Zeit, in der man sich bei einem milden Krankheitsverlauf von Covid-19 auch wieder erholt“, informiert Gesundheitsminister Anschober.

Warum ist die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern so wichtig?

Das Corona Virus wird vor allem über Tröpfchen übertragen. Beim Sprechen, Niesen und Husten werden Tröpfchen ausgestoßen und können eine gewisse Strecke durch die Luft fliegen. Was im Normalfall ungefährlich ist, ist im Fall einer Infektion gefährlich. Denn ist jemand mit dem Coronavirus – oder auch anderen Grippeviren – infiziert, ist eben dieses in den verschleuderten Tröpfchen enthalten. Wird dann eine andere Person von so einem Tröpfchen getroffen und gelangt es an die Schleimhaut, kann es zu einer Ansteckung kommen.

Zeichnung: zwei Personen, darunter 1,5m mit zwei Pfeilen. (c) Pixabay.com
Wenn man den Mindestabstand von 1,5 bis 2 Metern einhält und in ein Taschentuch hustet oder niest oder in die Ellbogenbeuge, kann man das Risiko einer Ansteckung für andere Menschen reduzieren.

Studien zur Dauer der Infektionsfähigkeit des Coronavirus auf verschiedenen Oberflächen wie beispielsweise Metall oder Plastik liefern bis dato leider noch keine verlässlichen Aussagen für den Alltag. Obwohl es vermutlich auf Oberflächen nicht lange haltbar ist, kann es im Einzelfall durchaus möglich sein, dass man sich darüber ansteckt – eine ordentliche Handhygiene ist darum sehr wichtig.

Service

Alle aktuellen Informationen, insbesondere auch der aktuell verordneten Maßnahmen, finden sie auf der Seite des Gesundheitsministeriums.

(Bilder: Pixabay.com)

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