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Ein paar Fakten über´s Hören, die jeder kennen sollte

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In Österreich sind etwa 450.000 Menschen aufgrund einer Hörbehinderung in der Kommunikation mit anderen beeinträchtigt sind. Davon sind ungefähr 8.000 – 10.000 Menschen gehörlos*. Hörgeräte zählen für diese Personen zum unentbehrlichen Alltagsbegleiter, fördern das persönliche Wohlbefinden, das seelische Gleichgewicht und die geistige Fitness. Oder anders gesagt: Nur wer gut hört kann mitten im Leben stehen. Daher gilt es, auf unseren Hörsinn gut aufzupassen, denn…

…gut hören heißt besser kommunizieren
(c) Neuroth

Klein und trotzdem große Wirkung: ein Hörgerät im Größenvergleich mit einer 1 Euro Münze.

Kommunikation bedeutet Sprechen, Hören und Verstehen. Bei Kleinkindern ist das funktionierende Gehör Voraussetzung für den Spracherwerb, im späteren Leben ist es dafür verantwortlich, dass wir differenziert hören und alle Bedeutungen und Zwischentöne in der menschlichen Kommunikation aufnehmen, verstehen und deuten können.

 

…wer gut hört, hat eine positive Lebenseinstellung

Zufriedenheit und Optimismus hängen eng damit zusammen, wie sich der Einzelne in seiner persönlichen Umgebung zurechtfindet. Gutes Hören spielt dabei eine entscheidende Rolle, denn es verleiht Sicherheit und Souveränität im Umgang mit anderen Menschen, so dass irritierende und störende Missverständnisse gar nicht erst entstehen können.

…wer gut hört, hat weniger Stress

Ein intaktes Gehör erleichtert die alltäglichen Gesprächssituationen, die durch Nebengeräusche und laute Umgebungen häufig beeinträchtigt sind. Wer vieles nicht oder falsch versteht, muss ständig nachfragen, wird unsicher und gerät in stressige Situationen, die dauerhaft dem Wohlbefinden und der Gesundheit schaden. Dagegen helfen Hörsysteme vom Hörakustiker, die Probleme beim Hören und Verstehen effektiv ausgleichen.

…wer gut hört, kann selbstsicher auftreten
(c) Neuroth

Hörst du gut, dann geht es dir gut…

Anerkennung und Akzeptanz hängen eng mit dem persönlichen Auftreten und der Wirkung auf die Mitmenschen zusammen. Das funktionierende Gehör gibt die notwendige Sicherheit für die Orientierung und die erfolgreiche Teilnahme an Unterhaltungen und stärkt damit das Selbstvertrauen und das Selbstbewusstsein.

Auch die privaten und familiären Beziehungen leben von einwandfreiem Hören und Zuhören, von eindeutigem Verstehen und Verständnis.

…wer gut hört, findet immer die richtige Orientierung

Einen sehr großen Teil der menschlichen Orientierungsfähigkeit leistet der Hörsinn durch das räumliche Hören. Denn die Augen zeigen nur das, was man gerade im Blickfeld hat. Die Ohren übernehmen unter schwierigen Sichtverhältnissen oder im Dunkeln sogar die gesamte Orientierung.

Die Ohren sind rund um die Uhr aktiv und überwachen viele wichtige Bereiche des Lebens, ohne dass dieses bewusst gesteuert werden muss. Nimm die Hörfähigkeit ab, funktioniert das Erkennen von Gefahren, die Orientierung oder das Filtern von Sprache in Lärm nicht mehr automatisch. Das Fokussieren auf Gesprächspartner oder bestimmte Schallquellen fordert Aufmerksamkeit und Energie. Das Tragen von Hörgeräten unterstützt hierbei die volle Leistungsfähigkeit.

Info

* Quelle: www.oegsdv.at/gehoerlosigkeit-gebaerdensprache/gehoerlosigkeit/

In Zusammenarbeit mit der Fördergemeinschaft Gutes hören.

(Bilder: Neuroth)




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1 Kommentar

  1. Tobias Müller on

    Danke für die Fakten über’s Hören. Meine Oma hat nach dem Renteneintritt Tomatis Hörtraining gemacht und war sehr zufrieden damit. Sie sagt auch, seitdem sie nicht mehr so gut hören kann, kann sie sich auf der Straße nicht mehr so gut orientieren.
    hoersysteme-linz.at/de/kontakt/urfahr-umgebung/

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