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Frohe Festtage – vor allem auch jenen, die zu Weihnachten allein sind

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Wir wünschen ihnen und ihren Lieben frohe und besinnliche Weihnachtsfeiertage! Genießen sie die „stillste Zeit des Jahres“ im Kreise ihrer Familie und Freunde. Nutzen sie die Zeit für Bewegung im Freien an der frischen Luft, machen sie es sich gemütlich und verwöhnen sie sich.

Sich selbst eine Freude machen

Leider sind aber gerade zu Weihnachten viele von uns allein und einsam. In so einer Situation ist es wichtig, dass sie sich zunächst mal selbst eingestehen: „Ich bin momentan einsam – na und?!“ Einsamkeit ist keine Schande. Immerhin gibt jeder Fünfte an, einsam oder sehr einsam zu sein.

Zwei Weihnachtssterne im Schnee. (c) Pixabay.com

Allerdings bedeutet „alleine sein“ nicht zwangsläufig auch „einsam“ zu sein. Denn erst das Gefühl, nichts mit sich anfangen zu können, macht aus dem alleine Sein erst Einsamkeit. Das ist wie eine selbst erfüllende Prophezeiung: Wer sich vor Einsamkeit fürchtet, wird eher einsam. Denn erst die Angst vor der Einsamkeit macht einsam.

Planen sie die Einsamkeit ‚einfach‘ weg


Um das Gefühl von Einsamkeit gar nicht erst aufkommen zu lassen, planen sie die Feiertage gut und lassen sie diese auf keinen Fall einfach „auf sich zukommen“. Wenn sie wissen, dass sie alleine sein werden, unternehmen sie was. Ein Museumsbesuch, Restkarten im Theater, oder mit einem alten Freund im Kino einen Film anschauen – Aktivitäten bringen die Lebensgeister zurück.

Nehmen sie sich Zeit für sich. Bekochen und verwöhnen sie sich. Leisten sie sich etwas, das sie sich schon immer mal gewünscht haben. Machen sie sich einen ruhigen Abend bei einem Gläschen Wein, schöner Musik, einem guten Film oder einem guten Buch.

Dem ganz normalen Wahnsinn ‚entgehen‘

Außerdem: zum Weihnachtsfest allein sein, hat durchaus auch seine Vorteile. Die eine will Fisch, der andere kann schon allein den Geruch von Fisch nicht ausstehen und ist den ganzen Abend grantig. Die Enkel-/ Kinder schmeißen die Kugeln vom Baum, die Katze fängt den Weihnachtsstern, die eine hätte gern ein anderes Geschenk, der andere verbrennt sich die Finger und schüttet den Wasserkrug dabei um… – oder eben halt ganz die #stillsteZeitimJahr 😉

Eine Frau mit Socken mit Weihnachtsmuster sitzt, die Füße am Tisch mit einer Tasse Tee gemütlich auf der Couch. (c) Pixabay.com
Der gar nicht zu unterschätzende ‚Vorteil‘ am Weihnachten alleine zu Hause Sein: man kann tun und lassen, was man will. Hauptsache, es ist gemütlich.

Wer Weihnachten allein ist, sollte, nein KANN genau das machen, wozu er/ sie gerade Lust und Laune hat. Sozusagen ohne Rücksicht auf andere nehmen zu müssen. 🙂

Hilfe holen

Wenn sie aber unter dem Alleinsein gerade zu Weihnachten leiden, rufen sie bei der Telefonseelsorge (142) oder beim Notfallpsychologischen Dienst Österreich (0699 18 55 400) an. Dort können sie mit Menschen reden, die ihnen helfen, ihre Einsamkeit zu überwinden.

(Bilder: Pixabay.com)

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