28.07. 2021 Besuchen Sie uns auch im Social Web:

Einer der stärksten Männer in Ö über die Gefahr von Hautkrebs

0

Der in Wien ansässige Sportwissenschaftler, Redner, Coach, Autor und ehemalige Lehrer Alexander Pürzel hat sich dem Verein Spot the Dot angeschlossen, um das Bewusstsein für die Gefahr von Hautkrebs zu erhöhen und vermehrt junge Menschen dazu zu animieren – gerade auch während der Pandemie – schneller zu sein als der Hautkrebs.

“Während des ersten Lockdowns im Frühling 2020 habe ich ein Muttermal auf meiner linken Brust entdeckt, das von Woche zu Woche größer wurde. Damals wusste ich genau, dass dieses Ding nicht zu mir gehört und ich einen Arzt aufsuchen sollte. Aber wegen Corona habe ich meinen Termin immer und immer wieder verschoben.

In den Sommermonaten hatte ich dann aber wirklich den Drang, zum Hautarzt zu gehen, was ich schließlich auch getan habe. Die Ärztin sagte mir, dass es nicht gut aussieht und das Muttermal wurde rausgeschnitten. Nach einigen Tagen erhielt ich die Diagnose eines malignen Melanoms. Zuerst wusste ich nicht, was das bedeutet, aber als erklärt wurde, dass es Hautkrebs ist, war ich völlig schockiert. In dem Moment war es, als ob die Zeit stehen geblieben wäre.”


Gefahr von Hautkrebs macht vor der Pandemie nicht Halt

Eine Umfrage unter mehr als 700 Dermatologinnen und Dermatologen weltweit hat die schockierenden Auswirkungen der Corona-Virus Pandemie auf die Erkennung von schwarzem Hautkrebs [Melanom] offenbart. Im Vergleich zu einem normalen Jahr, in dem Hautuntersuchungen durchgeführt werden, schätzen Dermatolog•innen, dass ein Fünftel [21 Prozent] der Melanome im Jahr 2020 möglicherweise nicht diagnostiziert wurden, wobei ein Drittel [33,6 Prozent] der Termine aufgrund der Pandemie versäumt wurden [1].

Alexander Pürzel erinnert sich: “Mir geht das immer wieder durch den Kopf. Ich war so froh, als sie mir nach einer zweiten Operation sagten, dass es nicht so tief war und sie alles herausschneiden konnten. Wäre ich später zur Hautärztin gegangen, wäre das wahrscheinlich nicht mehr möglich gewesen.”

Alexander Pürzel, der auf die Gefahr von Hautkrebs aufmerksam macht.
(c) Spot the Dot/ Manuel Peric
Alexander Pürzel trainiert seit 23 Jahren Kraftdreikampf und nahm als Mitglied der österreichischen Nationalmannschaft an mehreren Welt- und Europameisterschaften teil, bei denen er eine Gold- und eine Silbermedaille gewann. Man kann mit Sicherheit sagen, dass er einer der stärksten Männer Österreichs ist.

“Es spielt keine Rolle, wie stark man ist und wie knallhart man im Training ist – es gibt Dinge, wie zum Beispiel Hautkrebs, die stärker sind als du, sobald sie groß genug sind. Also sei schnell, geh zum Arzt und lass deine Haut mindestens einmal im Jahr untersuchen,” appelliert der Sportler.

Faster Than Skincancer

Als Reaktion auf die Tatsache, dass Hautkrebs eine der häufigsten Krebsarten unter jungen Erwachsenen ist [2], hat die niederländische Melanom-Patientin Marije Kruis, Gründerin des international tätigen Vereins Spot the Dot, die Aufklärungskampagne mit dem Titel “Faster than Skincancer – Schneller als der Hautkrebs” gestartet, um das Bewusstsein für Hautkrebs vor allem auch bei jungen Menschen zu erhöhen.

In dieser Kampagne, die auch von Novartis unterstützt wird, informieren Sportler aller Art – unter anderem Snowboard-Olympia- und Weltcupsieger Benjamin Karl, BMX-Meisterin Irina Sadovnik und Kraftdreikämpfer Alexander Pürzel – gemeinsam mit Patient•innen und Ärzt•innen über die Risiken einer Hautkrebserkrankung. Ziel von Spot the Dot ist es, die Zahl der neu diagnostizierten Hautkrebspatient•innen zu senken, indem junge Menschen über die Wichtigkeit des Sonnenschutzes und der Prävention zu jeder Jahreszeit informiert werden. “Wenn die Prävention versagt hat, streben wir eine Früherkennung an, indem wir die Menschen dazu ermutigen, Veränderungen auf ihrer Haut frühzeitig zu erkennen,” so Kruis.

Die Dermatologin Dr. med. Univ. Amanda Zbyszewski erklärt: “Sehr oft höre ich von meinen Patientinnen und Patienten ‚ich bin zu jung, um Hautkrebs zu bekommen‘. Deshalb finde ich es so wichtig, mit Initiativen wie Spot The Dot auf das Thema Hautkrebs aufmerksam zu machen, da die Bedeutung der Prävention und Erkennung von Hautkrebs noch immer unterschätzt wird – egal, wie alt man ist. Unsere Haut hat einen Memory-Effekt, UV-Strahlen und die Anzahl der Sonnenbrände gilt als wichtigster Risikofaktor für Hautkrebs. Das perfekte Trio dagegen: starke Sonne meiden, Schutzkleidung und Sonnencreme, sowie ein jährliches Date bei einer Dermatologin oder einem Dermatologen.”

Einer der stärksten Österreicher über die Gefahr von Hautkrebs

Wie heißt es so treffend: [bewegte] Bilder sagen mehr als 1.000 Worte. Sehen sie hier ein kurzes Video mit Alexander Pürzel über seine persönlichen Erfahrungen mit dem Thema Hautkrebs.

Weiterführende Informationen

Auf folgenden Seiten finden sie wertvolle weiterführende Informationen zum Thema Hautkrebs und Hautkrebsvorsorge:

www.fasterthanskincancer.org

www.spotthedot.org

www.adjuvant.at

Über Spot the Dot

Spot the Dot ist ein kleiner Verein, gegründet von Marije Kruis, der mit Künstlern aus der ganzen Welt zusammenarbeitet, um das Bewusstsein für Melanom und andere Arten von Hautkrebs zu schärfen. Ziel der Projekte ist es, die Menschen zu ermutigen, mit ihren Angehörigen und ihrem Arzt/ Ärztin ein Gespräch über die Bedeutung der Prävention und Erkennung von Hautkrebs zu beginnen. Spot the Dot erhielt mehrere Auszeichnungen für ihre unkonventionellen Aufklärungskampagnen, wie zum Beispiel für die Kampagne “Rebel against skincancer”. Ein Teil dieser Kampagne ist immer noch in Wien zu sehen, wo eine ganze Straße von einer Gruppe internationaler Straßenkünstler bemalt wurde, um das Bewusstsein für Hautkrebs zu schärfen.

Über Novartis Österreich

Die österreichische Novartis Gruppe ist eines der führenden Pharmaunternehmen des Landes und gliedert sich in die Geschäftsbereiche innovative Medikamente [Pharmaceuticals, Oncology] und Generika [Sandoz]. Die Mission des Unternehmens lautet: Das Leben von Menschen zu verbessern und zu verlängern. Mit den Arzneimitteln erreicht Novartis fünf Millionen heimische Patientinnen und Patienten. Die Tiroler Novartis-Standorte Kundl/ Schaftenau gehören zum globalen Netzwerk der Forschungs- und Entwicklungszentren des Unternehmens.

Quellen

  1. https://www.prweb.com/releases/survey_estimates_one_fifth_of_melanomas_undiagnosed_during_covid_19_pandemic/prweb17684136.htm

  2. https://www.cancer.net/cancer-types/melanoma/statistics

(Bilder: Spot the Dot/ Manuel Peric; Video by Manuel Peric auf Youtube.com)

Beitrag teilen

Kommentar verfassen