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Heilkräuter – „Medizin“ am Wegrand, im Wald und auf der Wiese

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Heilende Kräfte werden Pflanzen und Kräutern wohl seit Menschengedenken nachgesagt. Viele Pflanzennamen verweisen noch heute auf ihre einst vermutete Wirkung. In Heilpflanzen steckt ein solch großes Potential für unsere Gesundheit, dass es fast schon leichtsinnig wäre, darauf zu verzichten. Lesen sie daher hier Interessantes über Löwenzahn, Brennnessel, Klettenwurzeln & Co.

Heilpflanzen wirken anders als Medikamente
(c) Pixabay.com

Wie alle Heilkräuter hat auch die Pfefferminze Haupt- und (positive) Nebenwirkungen.

Und das hat einen ganz einfachen Grund: Denn Heilpflanzen bestehen aus keinem einzig künstlich erzeugten Wirkstoff, sondern aus rein natürlichen Wirkstoffen: Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Antioxidantien und ganz spezielle sekundäre Pflanzenstoffe.  Und das praktisch ohne Nebenwirkungen – und wenn, dann nur solche, die sich an anderer Stelle unseres Körpers positiv auf unser Wohnbefinden auswirken.

So ist beispielsweise die Hauptwirkung der Pfefferminze die Linderung von Magen-Darm-Beschwerden. Sie löst schmerzhafte Krämpfe, behebt Blähungen, fördert die Bildung der Verdauungssäfte und hilft, den Magen schneller zu entleeren. Aber: Pfefferminze wirkt auch antibakteriell, hilft gegen Mundgeruch, macht die Atemwege frei und wirkt sogar gegen Kopfschmerzen.

Löwenzahn
(c) Pixabay.com

Kaum zu glauben, gegen welche Beschwerden die „Pusteblume“ eingesetzt werden kann.

Er wächst buchstäblich wie Unkraut und das dafür praktisch überall – oft sehr zum Unmut aller Hobbygärtner. Sozusagen zum Ausgleich dafür ist er aber einer der mächtigste Heilpflanzen und wird seinem Namensvetter aus dem Tierreich voll und ganz gerecht.

Der Löwenzahn ist ein leicht bitter schmeckendes Kraut mit Bitterstoffen, Carotinoiden, Flavonoiden, Gerbstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen, Schleimstoffen und Inulin (in der Wurzel).

Löwenzahn kann bei Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Husten, Verstopfung und Problemen mit der Gallenblase eingesetzt werden. Er regt die Durchblutung an, und unterstützt auf diese Weise den Abtransport von Stoffwechselschlacken, die sich im Bindegewebe eingelagert haben und zu Krankheiten wie Rheuma und Gicht beitragen können.

Eine Löwenzahn-Kur kann der Bildung oder der Vergrösserung von bereits vorhandenen Gallensteinen entgegen wirken; Beschwerden im Magen-Darm-Bereich wie Völlegefühl, Blähungen und Verdauungsprobleme lindern; bei Problemen mit den Harnwegen hilfreich sein – und ganz allgemein wirkt der Löwenzahn stärkend auf geschwächte Menschen, da er auch appetitanregend und insgesamt antriebssteigernd wirkt.

Klettenwurzel
(c) Pixabay.com

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Wer kennt sie nicht (zumindest aus der Kindheit)? Die Kletten. Beim Wandern zB schnell mal gepflückt und geworfen… lustig für den Werfenden; … lästig für den Beworfenen… denn die bleiben an der Kleidung haften wie die sprichwörtlichen Kletten 🙂

Und genau diese Eigenschaft macht die Klette für unser Blut so wertvoll. Denn nicht nur ihre Früchte haben diese klebende oder bindende Eigenschaft, sondern auch ihre Wurzel. Allerdings kann die Wurzel nicht an der Kleidung kleben, dafür aber Schwermetalle und Gifte binden. Die Toxine werden auf diese Weise rasch aus dem Körper ausgeschwemmt.

Als „Nebenwirkungen“ besitzt die Klette darüber hinaus antibakterielle und antimykotische (pilzfeindliche) Eigenschaften.

Brennnessel
(c) Pixabay.com

Sie machen ihrem Namen alle Ehre, wenn man sie berührt. Und trotzdem sollte man sie achten.

Schon die alten Griechen wie Hippokrates hoben die heilende Wirkung der Brennnessel, wie zB seine harntreibende Wirkung, hervor. Durch Anregung des Stoffwechsels fördert die Brennnessel die Ausleitung von Schlacken und Toxinen.

Ursächlich wird die Brennnessel bei Problemen der Haut, Muskeln und Gelenke/ Rheumatismus/ Gicht u.a. bei Menschen angewandt, die eine krankhafte Neigung zu Harnsäureablagerungen haben. Aufgrund ihrer intensiven Wirkung wird die Brennnessel auch in der Homöopathie bei Hautausschlägen, leichten Verbrennungen und Sonnenbrand angewandt. Brennnessel helfen bei Durchblutungs- und Verdauungsstörungen, sind eine sehr gute pflanzliche Eisenquelle, haben eine Blutzucker senkende Wirkung und sind nicht zuletzt als natürliches Stärkungsmittel bei Haarproblemen bekannt.

Das nächste Heilkraut kommt bestimmt

Natürlich stellt unsere Liste nur einen winzig kleinen Ausschnitt über die Vielzahl an Heilkräutern und deren Wirkungsweisen und Einsatzmöglichkeiten dar. Wir erheben da auch alles andere als den „Anspruch auf Vollständigkeit“. Wir möchten aber zeigen, dass es durchaus Sinn macht, mit offenen Augen durch die Natur zu gehen. Denn das nächste Heilkraut ist vielleicht nur wenige Schritte von ihnen entfernt… 😉

(Bilder: Pixabay.com)

tom

tom

Seit "ewigen" Zeiten dem Schreiben zugetan, speziell und vor allem online 😉
tom

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