24.10. 2020 Besuchen Sie uns auch im Social Web:

Auf die Heldinnen und Helden in der Corona-Krise nicht vergessenen

0

Die Corona-Krise hat sich längst zu einer Pandemie [länder- und kontinentübergreifende Ausbreitung einer Krankheit beim Menschen] entwickelt. Quer über den Globus werden zum Teil drastische, aber zugleich auch notwendige Maßnahmen ergriffen, um der Ausbreitung des Coronavirus Herr zu werden.

Zu diesen drastischen Maßnahmen gehört vor allem das zu Hause Bleiben! Doch nicht alle Menschen können zu Hause bleiben, denn manche müssen raus, um das System bzw. die Gesellschaft am Laufen zu halten. Auch wenn das Land so weit wie möglich „herunter gefahren“ ist, braucht es viele Menschen, die trotz allem die Versorgung und Sicherheit der Menschen im Land gewährleisten. Für diese sollte in dieser schwierigen und angespannten Zeit vor allem ein Wort nicht zu kurz kommen: DANKE!

Danke für ihre Arbeit!

Die Corona-Krise zeigt zweierlei: Zum Einen, dass es gerade in Krisenzeiten innerhalb der Gesellschaft einen starken Zusammenhalt gibt. Und zum anderen, dass es ohne die tausenden Pflegekräfte, Lieferanten, Ärzte, Kassiererinnen und Supermarktmitarbeiter, Polizisten, Feuerwehrleute, Betreuungspersonen, Lehrer, Reinigungspersonal, Apotheker, Bundesheer und/ oder Sanitäter nicht geht. Menschen bzw. Berufsgruppen, die immer schon da waren und – wie alle anderen auch – und nach wie vor ganz selbstverständlich Tag täglich ihrer Arbeit nachgehen.

Doch während das ganze Land angehalten wurde und so viele wie möglich zu Hause bleiben bzw. von zu Hause aus arbeiten sollen, müssen sie trotzdem raus. Raus, um kranke Menschen zu transportieren oder zu pflegen, um Kinder zu betreuen, um Müll zu entsorgen, um Lebensmittel in die Regale zu räumen oder um die Post zuzustellen. Und das trotz der permanenten Gefahr, mit anderen infizierten Menschen in Kontakt zu kommen und sich so selbst anzustecken.

DANKE dafür!

Schenken sie daher der Verkäuferin im Supermarkt ein Lächeln. Schenken sie dem Lkw-Fahrer, der Tag und Nacht Waren für uns fährt, einen freundlichen Wink. Und schenken sie denjenigen, die gerade unter Stress für unsere Gesundheit arbeiten, Geduld und Mithilfe – das kostet nichts, ist ein nettes Zeichen der Wertschätzung und zaubert in der Sekunde ein Lächeln auf das Gesicht des Gegenübers.

Die Anzeiger einer Kasse mit "Kasse 1 geschlossen". (c) Pixabay.com
Nicht auszudenken, was los wäre, würden alle Kassen auch in Supermärkten geschlossen sein.

An vorderster Front

All diese „Heldinnen und Helden der Corona-Krise“ stehen an vorderster Front, arbeiten wie verrückt, stehen oft selbst kurz vor dem Kollaps – und das, obwohl sie zum Teil noch mehr leisten müssen als sonst, mit viel mehr Aufwand bei der Schutzausrüstung und Hygiene, stundenlangem Desinfizieren von Krankenzimmern, unendlich viel Geduld mit ungeduldigen Patienten und/ oder Kunden, körperlicher und mentaler Erschöpfung, zahlreichen Überstunden und sogar Urlaubssperren.

Sie füllen leere Regale im Akkord, schlichten Streitereien um die letzte Packung Klopapier, sitzen stundenlang an der Kasse – und riskieren ihre Gesundheit, weil ihnen jeden Tag hunderte Menschen nicht mal einen Meter entfernt gegenüber stehen.

Oder Reinigungskräfte in Krankenhäusern, Pflegeheimen und öffentlichen Verkehrsmitteln – dort, wo ihre Arbeit besonders essentiell ist und an Orten, wo sie gebraucht werden, um einen Beitrag zur Eindämmung des Virus zu leisten. Sie sorgen u.a. dafür, dass kranke und pflegebedürftige Menschen in einem sauberen Umfeld behandelt und idealer Weise geheilt werden können.

Die Supermarktmitarbeiterin oder die Reinigungskraft kann ihren Job nicht zu Hause im Home Office erledigen oder auf einen anderen Zeitraum nach Abklingen des Coronavirus verschieben. Sich zu isolieren ist für sie unmöglich. Die Leistung vor Ort, gerade jetzt, ist entscheidend und von ungeheurer Bedeutung. Oder anders formuliert: Würde ihre Arbeit ausfallen, wäre das eine Katastrophe und unser Gesellschaftssystem würde zusammen brechen!

Dieser unermüdliche Einsatz all dieser Menschen gibt ein Gefühl von Sicherheit und Gewissheit, dass wir es alle gemeinsam durch die Corona-Krise schaffen werden.

In der Corona-Krise ist Solidarität gefragt

Seit Tagen arbeiten [auch]alle Hilfsdienste mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Bundesländern in enger Abstimmung mit den Behörden auf Hochtouren, um den aktuellen Herausforderungen der Corona-Krise zu begegnen und diese zu meistern. Es ist eine große Aufgabe, unter den derzeitigen Bedingungen die Dienste wie Hauskrankenpflege und Heimhilfe und die Arbeit in Pflegeheimen und anderen Senioreneinrichtungen aufrecht zu erhalten.

Auch diesen Menschen, die durch ihre Arbeit sicherstellen, dass alte und schwache Menschen in unserer Gesellschaft gut betreut und geschützt sind, gebührt unser vollster Respekt und Dank. Aufeinander aufpassen und füreinander da sein – diese Haltung zeichnet alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch und vor allem im Pflege- und Sozialbereich aus.

Oder all die jungen Männer in Bundesheer und Zivildienst, die laut Regierungsbeschluss im Kampf gegen das Coronavirus länger Dienst tun müssen. Auch sie verdienen dafür Dank, Anerkennung – und auch wie alle anderen – eine faire Entlohnung.

Rote Corona-Viren mit dem Schriftzug "Corona", Stichwort Corona-Krise. (c) Pixabay.com
Noch hat uns die Corona-Krise voll im Griff. Aber gemeinsam werden wir diese Krise überstehen – #Zusammenhalt.

Es gibt auch ein Danach

Denn bei all dem darf eines nicht vergessen werden: Die Krise wird vorbei gehen, was aber nicht verschwinden darf, ist die Wertschätzung gegenüber allen in der Gesellschaft. Denn letztlich ist jede und jeder ein wichtiges Rädchen im System, ohne der/ dem der Motor der Gesellschaft nicht mehr rund laufen würde.

In diesem Sinn sollte nach der Corona-Krise eine sozial gerechte Finanz-, Wirtschafts- und Sozialpolitik gemacht werden, in der vor allem auch die in „normalen Zeiten“ oft [sehr]schlecht bezahlten Jobs ganz besonders berücksichtig werden.

Es reicht nicht, sich jetzt einfach bei diesen Menschen zu bedanken. Es genügt nicht, ein paar Zeilen in sozialen Netzwerken zu posten oder am Balkon zu stehen und zu klatschen. Es braucht umfassende Maßnahmen, um diesen Berufsgruppen auch „danach“ mehr Wertschätzung entgegenzubringen.

(Bilder: Pixabay.com)

Beitrag teilen

Kommentar hinterlassen