29.10. 2020 Besuchen Sie uns auch im Social Web:

Mobilfunktarif jährlich im Voraus zahlen und damit Geld sparen

0

Ein Jahr lang nicht mehr über die Kosten seines Mobilfunktarifes nachdenken – das können Kundinnen und Kunden mit einem sogenannten „Jahrestarif„. Der entlastet nicht nur die persönliche To-Do-Liste, sondern auch das Börserl spürbar. Wie das funktioniert und welche Vorteile damit verbunden sind, hat Österreichs größtes Mobilfunk-Vergleichsportal tarife.at genauer unter die Lupe genommen.

Jahrestarife sind grundsätzlich keine neue Erfindung, aber vielen KonsumentInnen noch nicht geläufig. Dabei bieten sie viele Vorteile gegenüber monatlich zu zahlenden Tarifen und sollten bei der Wahl des Mobilfunktarifes unbedingt berücksichtig werden: „Aktuell sind 13 Jahrestarife am Markt. Trotz der eher geringen Anzahl sind diese Tarife aber in 28,3 Prozent der Berechnungen der Nutzerinnen und Nutzer auf unserem Vergleichsportal die günstigste Wahl. Konkret lassen sich damit – im Vergleich zu Tarifen mit monatlicher Abrechnung – bei gleicher Leistung bis zu rund 50 Euro auf zwei Jahre einsparen. Das entspricht immerhin zwei durchschnittlichen Monatsgebühren,“ so Maximilian Schirmer, Geschäftsführer von tarife.at.

Jahrestarife als alternatives Tarifmodell

Bei der Erfindung neuer Tarifsysteme für Handyverträge sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die Mobilfunkanbieter lassen sich laufend neue Varianten einfallen. Während anfangs noch jede Einheit einzeln abgerechnet wurde, kamen später Flat-Rates auf, die pauschal alle Kosten abdecken. Manche Tarife enthalten ein Handy oder können, seit einigen Jahren, auch als „SIM only-Tarif“ erworben werden. Zum Teil sind sie vorab zu bezahlen, oder werden – auf Basis einer monatlichen Abrechnung – im Nachhinein abgerechnet.

Nun kommen die Anbieter mit einer weiteren Variante, den sogenannten „Jahrestarifen„. Das sind Preismodelle, die einmal jährlich vorab bezahlt werden. In den kommenden zwölf Monaten fallen danach keine weiteren Kosten mehr an.

Ein Mann mit zwei Smartphones in den Händen, Stichwort Vergleich des Mobilfunktarifs.
(c) tarife.at/ Harald Lachner
Neben den bisherigen Tarifmodellen sind „Jahrestarife“ immer mehr im Kommen.

Die Qual der Wahl

Derzeit gibt es in Österreich 13 solcher Jahrestarife von acht Anbietern. Sie umfassen sowohl Pakete mit Sprach, Daten und SMS-Einheiten als auch reine Datentarife. Es wären nicht Mobilfunktarife, wenn der Konsument innerhalb dessen nicht wieder die Wahl zwischen zwei Optionen hätte, nämlich:

  • Tarifen, im Rahmen derer man – vergleichbar mit herkömmlichen Tarifmodellen – jedes Monat ein Zwölftel der inkludierten Einheiten verbrauchen kann.

  • Tarifen, im Rahmen derer die inkludierten Einheiten einmalig gutgeschrieben und flexibel über das Jahr konsumiert werden können.

Abgesehen von wenigen Ausnahmen enthalten die Tarife üblicherweise keine Hardware, wie zum Beispiel einem neuen Smartphone, sondern werden als „SIM only-Tarife“ angeboten.

Die Vorteile für Konsumenten

Derzeit sind Jahrestarife in 28,3 Prozent der realen Vergleiche auf dem Vergleichsportal tarife.at die günstigste Wahl. 2019 lag dieser Anteil noch bei 21,9 Prozent. 

  • Durch die Vorauszahlung gewähren die KonsumentInnen den Mobilfunkanbietern gewissermaßen einen kleinen Kredit und werden dafür mit günstigeren Tarifen belohnt: Wer sich für einen Jahrestarif entscheidet kann damit bis zu rund 50 Euro auf zwei Jahre sparen [= die übliche Vertragsbindung von monatlichen Tarifen], zum Beispiel mit dem Smartphone-Tarif von Krone Mobil um 129,90 Euro im Gegensatz zum monatlich verrechneten Smartphone-Tarif um 12,90 Euro oder mit dem Jahrestarif 10 von Spusu um 94 Euro anstatt monatlich 9,90 Euro.

  • Derzeit gibt es keinen Jahrestarif mit Servicepauschale, wie bei den Tarifen der Premium-Anbieter mittlerweile üblich.

  • In Anlehnung an die herkömmlichen Tarifmodellen wären die Jahrestarife mit Prepaid-Angeboten vergleichbar – allerdings mit dem entscheidenden Vorteil, sich ein Jahr lang nicht ums Aufladen kümmern zu müssen. 

  • Je nach Anbieter gehen KonsumentInnen mit den Tarifen dennoch keine Vertragsbindung ein. In vielen Fällen erstatten die Betreiber das Guthaben bei vorzeitiger Kündigung aliquot zurück.

  • Damit bewahren die KundInnen weiterhin die volle Flexibilität und könnten laufend und jederzeit auf ein anderes Angebot umsteigen.
Ein Mann mit zwei Smartphones zeigt eines einer Frau, die neben ihm steht.
(c) tarife.at/ Harald Lachner
Auch bei den Jahrestarifen gilt: Angebote vergleichen und – idealer Weise – damit Geld sparen.

Wann sich ein Jahrestarif besonders lohnt

Abgesehen von den eben genannten Vorteilen sind Jahrestarife in zwei Fällen besonders praktisch:

  • Da die Einheiten flexibel über das Jahr verbraucht werden können, eignen sie sich besonders für die Nutzung bei Tablets bzw. allen Geräten, die unregelmäßig in Verwendung sind. 

  • Andererseits eignen sich Jahrestarife auch sehr gut als Geschenk. 😉 

Service

Wer sich für einen Jahrestarif interessiert kann sich die Angebote übersichtlich auf tarife.at auflisten lassen: Einfach links im Menüpunkt „Verrechnung“ die Option „Jahreszahlung“ aktivieren und schon werden sämtliche Jahrestarife berücksichtigt. Zur besseren Vergleichbarkeit mit Monatstarifen wird der Preis auf die monatlichen Kosten runtergerechnet.

Weitere Infos zu diesen Tarifen finden sie HIER.

Über tarife.at

tarife.at hat sich auf den österreichischen Mobilfunk- und Telekommunikationsmarkt spezialisiert mit insgesamt über 10 Millionen Vergleichen sowie monatlich rund 350.000 Besuchern. Basierend auf einer Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten ermittelt das Technologieunternehmen seit 2012 die besten Tarife entsprechend der vielfältigsten Anforderungen der Nutzerinnen und Nutzer. Tausende Kontrollen pro Tag garantieren stets aktuelle und punktgenaue Ergebnisse.

Neben persönlich zugeschnittener Tarifberatung erstellt das Portal auch automatisierte Kündigungen und liefert praktische Services wie die österreichweite SpeedMap mit jährlich mehreren Millionen Messungen. Sämtliche Services stehen den BesucherInnen der Seite kostenlos zur Verfügung.

(Bilder: Pixabay.com, tarife.at/ Harald Lachner (2x))

Beitrag teilen

Kommentar hinterlassen