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Obst schmeckt gut und ist grundsätzlich auch sehr gesund, aber…

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Obst schmeckt und ist gesund – das weiß heute schon jedes Kind. Also zumindest das mit dem gesund Sein… Oder anders gesagt, Sprüche wie „one apple a day keeps the doctor away“ habe schon ihre Berechtigung. Trotzdem sollte man jetzt nicht Kiloweise Obst in sich hinein stopfen in der Hoffnung, dass man dann gesund ist und bleibt. Denn, ja, auch beim Obst darf man den Zuckergehalt der Früchte nicht unterschätzen.

Der Zucker in den Früchten
(c) Pixabay.com

Wir sollten täglich zwei Portionen Obst, zB zwei Äpfel essen.

Vitamine und Mineralstoffe stecken im Obst genauso wie sekundäre Pflanzenstoffe, die zB das Immunsystem stärken und Entzündungen hemmen können. Aber Obst kann auch viel Zucker enthalten und darum gilt: Die Menge macht’s. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung beispielsweise empfiehlt zwei Portionen Obst pro Tag. Eine Portion entspricht dabei etwa der Menge, die in eine Hand passt, also zB ein Apfel. Bei kleinteiligem Obst wie zB bei Himbeeren entspricht das in etwa der Menge, die in zwei Hände passt. Im Übrigen gelten diese Mengenangaben auch für Diabetiker.

Die Sache mit dem Zuckerkonsum
(c) Pixabay.com

In Beeren steckt generell wenig Zucker. Ideal zB für´s Müsli.

Um gesund durch Leben zu kommen, sollten wir uns ja alle mit dem Zuckerkonsum zurückhalten und es nicht übertreiben. Die meisten Beeren, also Heidelbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren, etc. sind Obstsorten mit wenig Zucker. Aber auch Wassermelonen, Orangen oder Äpfel zählen dazu. Um quasi über´s Obst nicht zu viel Zucker zu sich zu nehmen, gibt es einen kleinen „Trick“. Am besten isst man Früchte zusammen mit Joghurt oder auch mit Haferflocken im Müsli. Zum einen isst man so automatisch etwas weniger Obst. Und zum anderen geht in einer solchen Kombination der Zucker aus dem Obst langsamer ins Blut.

Smoothies – oder das „flüssige Obst“

Um es ganz klar zu sagen: Smoothies sind kein Ersatz für frisches Obst. Vor allem wenn man Fertigprodukte aus dem Kühlregal der Supermärkte nimmt. Denn abgesehen davon, dass zumeist zahlreiche Zusatzstoffe drinnen sind, sind diese oft auch noch extra gezuckert. Wer sie gern mag, sollte sie am besten selbst mixen und das Obst ungeschält verwenden. Denn gleich direkt unter der Schale stecken die besonders gesunden Inhaltsstoffe. Und wenn man das Obst gründlich wäscht und abreibt, erspart man sich das Schälen… 🙂

Service

Einen Überblick über die Nährwerte und den Zuckergehalt der gängigsten Obstsorten sehen sie hier:

 

Obstsorte Kilokalorien (Kcal) Zuckergehalt pro 100 Gramm
Ananas 58,9 13,1 g
Apfel 51,9 11,4 g
Banane 95,2 21,4 g
Birne 52,4 12,4 g
Brombeere 29,9 2,7 g
Erdbeere 32,1 5,5 g
Feige 63,2 12,9 g
Granatapfel 78,0 16,7 g
Grapefruit 50,0 8,9 g
Heidelbeere 42,1 7,4 g
Himbeere 34,0 4,8 g
Johannisbeere (rot) 43,3 7,3 g
Johannisbeere (schwarz) 57,2 10,3 g
Kiwi 61,0 10,8 g
Mandarine 50,2 10,1 g
Mango 60,3 12,8 g
Maracuja 80,1 13,4 g
Marille 42,3 8,5g
Nektarine 56,9 12,4 g
Orange 47,1 9,2 g
Papaya 12,9 2,4 g
Pfirsich 40,7 8,9 g
Sauerkirsche 57,7 11,0 g
Stachelbeere 44,0 8,5 g
Süßkirsche 63,4 13,3 g
Wassermelone 38,3 8,3 g
Weintraube 71,1 15,6 g
Zwetschke 43,3 8,8 g

 

(Bilder: Pixabay.com)

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