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Pflege- und Betreuungszentren setzen (auch) auf Gartentherapie

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Wissenschaftliche Studien und Erfahrungsberichte aus der Praxis bestätigen die positive Wirkung der Gartentherapie auf die physische, psychische, kognitive und soziale Funktion auch älterer Menschen. Die Beschäftigung mit der Natur und im Grünen, das eigene „Garteln“ in Hochbeeten und vor allem die uneingeschränkte Möglichkeit des Umhergehens für Demenzkranke sind nur einige der erfreulichen Effekte von „Mutter Natur“.

Besser schlafen durch´s Garteln
(c) Pixabay.com

Die Erfahrungen zeigen: durch Gartenarbeit wird man ruhiger und schläft auch noch besser.

In der Gartentherapie werden pflanzen- und gartenorientierte Aktivitäten und Erlebnisse genutzt, um die körperliche, soziale und psychische Gesundheit und das Wohlbefinden eines Menschen zu erhalten und zu steigern. Erfahrungen bzw. Beobachtungen aus Pflege- und Betreuungszentren in Niederösterreich zeigen, dass Menschen, die sich im Garten aufhalten oder mit Pflanzen arbeiten – was auch oftmals Teil der eigenen Biografie ist – ruhiger werden und besser schlafen können.

Spezielle Therapie- und Demenzgärten

In immer mehr Häusern sind in den letzten Jahren auch spezielle Therapie- und Demenzgärten errichtet worden. Diese müssen sicher und übersichtlich konzipiert sein und Orientierung bieten. Meist weisen sie Schleifenwege ohne Sackgasse, rollstuhlunterfahrbare Hochbeete, verschiedene Bodenbeläge zum Erspüren und Ertasten, Kräuter-, Duft-und Riech-Beete und natürlich jede Menge Blumenanlagen auf. Demenzgärten gibt es unter anderem in den NÖ Pflege- und Betreuungszentren Amstetten, Gänserndorf, Herzogenburg, Litschau, Wallsee und Wiener Neustadt.

Großen Wert legt man auch auf die Gestaltung von Innenhöfen und Gärten, die als „erweitertes, grünes“ Wohnzimmer den Seniorinnen und Senioren zur Verfügung stehen sollen.

So oft wie möglich Aktivitäten draußen

Gerade jetzt im Sommer werden die großzügigen Gartenanlagen in den NÖ Pflege- und Betreuungszentren zu echten Wohlfühloasen, mit Sommer-, Garten und Grillfesten, Heurigen, Frühstück oder Abendessen im Garten, Eisdiele auf der Terrasse oder Spiele- und Bewegungsrunden im Schutz schattiger Bäume. Viele Aktivitäten finden jetzt im Freien statt und Ausflüge werden in die nahe Umgebung unternommen, sehr zum Wohlgefallen der Bewohnerinnen und Bewohner.

(Bilder: Pixabay.com)

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