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Rückengesundheit: Kein “Kreuz mit dem Kreuz” – leben in Balance

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Rückenschmerzen gelten seit Jahren als Volkskrankheit Nummer 1. Bei einem Großteil der Betroffenen liegt die Ursache jedoch nicht in den Knochen oder Bandscheiben, sondern meist in Funktionsstörungen der Muskeln und Faszien. Nicht selten sind Fehlstellungen der Füße oder eine schwache Fußmuskulatur die Ursache hartnäckiger Rückenschmerzen. Ganz im Sinne der Rückengesundheit bietet das Franziskus Spital Margareten eine maßgeschneiderte stationäre Schmerzbehandlung, die Körper, Geist und Seele berücksichtigt. Und ein weiterer Ansatz: den Körper wieder in Balance zu bringen.


Fast zwei Millionen Österreicherinnen und Österreicher mit Rückenschmerzen

1,9 Millionen Österreicherinnen und Österreicher leiden – wie die “Österreichische Gesundheitsbefragung 2019” ergab – an Rückenschmerzen. Während bereits jede bzw. jeder zehnte Jugendliche und junge Erwachsene über Rückenschmerzen klagt, sind es bei den 60- bis 74-Jährigen bereits jede bzw. jeder Dritte und bei den über 75-Jährigen sogar mehr als 42 Prozent der Altersgruppe. Frauen sind davon etwas häufiger als Männer betroffen.*

In der Therapie ist die Behandlung der Schmerzen die eine Seite. Der Therapieansatz im Franziskus Spital Margareten ist allerdings ein umfassender, denn Schmerz hat viele Facetten – das Körperliche ist dabei der eine Teil. “Die Psyche spielt gerade bei Schmerzpatientinnen und -patienten eine relevante Rolle, die man unbedingt einbeziehen muss. Hier setzen wir ebenso an wie mit unserem gesamten medizinischen Spektrum. Mir persönlich ist es wichtig, Bewusstsein für den eigenen Körper zu schaffen. Das ist ein maßgeblicher Schritt zur Vorbeugung zukünftiger Schmerzproblematiken”, informiert OA Dr. Rudolf Keusch, Leiter der Station für interdisziplinäre Schmerzmedizin und Orthopäde am Franziskus Spital Margareten. 

OA. Dr. Rudolf Keusch, Dr. Bernhard Dirr bei einer Besprechung mit einer nachgebauten Wirbelsäule, Stichwort Rückengesundheit.
(c) Franziskus Spital/ Felicitas Matern
OA. Dr. Rudolf Keusch und Dr. Bernhard Dirr wissen um die Wichtigkeit, bei Therapien im Bereich der Rückengesundheit aus dem gesamten medizinischen Spektrum zu schöpfen

Rückengesundheit – die “beste” Medizin heißt «Prävention»

Prävention gilt natürlich auch bei Rückenschmerzen als die bessere Strategie. Eine gut trainierte Rumpfmuskulatur verzeiht schweres Tragen, Stress oder zu langes Sitzen, gibt der Wirbelsäule Halt und beugt so krankhaften Veränderungen des Stützapparats vor. Besonders dafür geeignet sind zum Beispiel Nordic Walking, Schwimmen, Rudern, Klettern oder auch ein spezielles Rückentraining – #BewegungISTgesund!

Haben sich Rückenprobleme jedoch bereits manifestiert und sind die Schmerzen fixer Bestandteil des Alltags geworden, ist eine multidisziplinäre Schmerztherapie – also die parallele Anwendungen diverser Behandlungsmethoden unterschiedlicher Fachdisziplinen – die empfohlene Wahl. Das Franziskus Spital bietet Patientinnen und Patienten mit akuten oder chronischen Schmerzen am Bewegungsapparat eine spezielle, fachübergreifende Schmerzstation. Das Spezialgebiet ist dabei die Behandlung von Problemen der Wirbelsäule. Der Fokus liegt auf dem Zusammenwirken unterschiedlicher medizinischer Disziplinen wie Orthopädie, Physikalische bzw. Physio-Therapie, Psychologie sowie komplementärer Medizin und Pflege.

Im Rahmen eines stationären Aufenthalts wechseln sich Behandlungen wie manuelle Medizin, Osteopathie, Spineliner, Bewegungstherapie, Schmerzmedikation, Infiltrationen, Infusionen, Massagen, Akupunktur, Schröpfen, Mentaltraining und vieles mehr ab. Die Therapien werden individuell auf die Patienten und den Patienten abgestimmt und mit dem gesamten Schmerz-Team laufend evaluiert. Ziel ist es, durch Schmerzlinderung die Lebensqualität zu steigern und die Freude an der Bewegung wieder herzustellen.

Highlights dabei sind der Spineliner und die Stoßwellentherapie. Diese computergestützten Analyse- und Behandlungsgeräte bieten unmittelbare, nicht-invasive Schmerzreduktion, verbessern rasch die Bewegungsfreiheit und dokumentieren zusätzlich den Heilungsfortschritt.

Wie auch bei der Entstehung der Schmerzen spielt auch bei deren Behandlung die menschliche Psyche eine entscheidende Rolle: Wenn sich keine körperliche Ursache für den Schmerz erkennen lässt, sind oft emotionale Belastungen, Stress oder traumatische Erfahrungen ein Auslöser für die Ausbildung chronischer Schmerzen. Deshalb wird im Franziskus Spital auch großes Augenmerk auf die psychische Komponente gelegt, sei es durch Gesprächstherapien, Mentaltraining oder Aromapflege.

Rückengesundheit beginnt bei den Füßen

Es ist wie eine Kettenreaktion im Körper, die in unseren Füßen beginnt: Ist die Muskulatur in unseren Füßen schwach, so gerät der gesamte Körper aus dem Lot, es kommt zu sogenannten muskulären Dysbalancen. Unsere Füße sind nicht nur unser Fundament, sie übermitteln dem Gehirn ständig Informationen und machen so koordinierte Bewegungen überhaupt erst möglich. Die Muskeln brauchen jedoch Stimulation. Da diese oft fehlt leiden viele Menschen unter Funktionsstörungen im gesamten Bewegungsapparat – ausgelöst durch Fehlstellungen der Füße.

Im maierhofer gehwerk wird daher der Körper wieder in Balance gebracht – mit Hilfe von individuell angefertigten Einlagen. Im Gegensatz zu klassischen, passiven Schuheinlagen verfolgen die speziellen sensomotorischen Einlagen einen anderen Ansatz: durch ihre aktive Wirkung stimulieren sie Schritt für Schritt die Rezeptoren der Fußsohle und bringen die Muskeln dadurch in eine erhöhte Spannung. Durch diese speziellen Aktiveinlagen entsteht so ein Lernprozess, der den Körper eine gesunde Bewegung wieder neu entdecken lässt. Dies führt zu einer besseren muskulären Balance, verändert die Haltung und trägt zur Bekämpfung von [Rücken-]Schmerzen bei, die durch falsche Haltung ausgelöst wurden.

High-tech und handwerkliches Know-how

Anders als bei klassischen, passiven Einlagen achtet man bei sensomotorischen Einlagen mittels genauer Bewegungsanalyse auf die Ursache für den Überlastungsschmerz. Im maierhofer gehwerk vereinen sich dazu high-tech Analysemöglichkeiten mit der jahrzehntelangen Erfahrung der speziell ausgebildeten Mitarbeiter. Eine Kombination aus videogestützter Gangbildanalyse, digitalem 3D Fuß-Scan und Abtasten des Fußes ermöglicht dem Sensomotorik-Spezialisten, Dysbalancen und Schwächen zu erfassen und daraus abzuleiten, wie der Bewegungsablauf optimiert werden kann.

Sind Einlagen für einen optimierten Bewegungsablauf notwendig, so werden diese aus modernsten und qualitativ hochwertigen Materialkombinationen von Meisterhand hergestellt und angepasst. Jedes Paar Einlagen ist ein Unikat und wird mit hoher Sorgfalt für die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Kundin/ Kunden gefertigt.

Ein Mann und eine Patienten vor einem Monitor bei einer Gangbildanalyse.
(c) maierhoferGmbH/ Lina Verdel
Die Daten der videogestützten Gangbildanalyse werden am Computer ausgewertet – ganz im Sinne der Rückengesundheit.

Quellenangaben

*Statistik Austria – “Österreichischen Gesundheitsbefragung 2019.”

(Bilder: Pixabay.com, Franziskus Spital/ Felicitas Matern, maierhoferGmbH/ Lina Verdel)

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