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#Seniorensport – denn es ist nie zu spät für mehr Bewegung

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Früher war es noch so, dass Senioren geraten wurde, es nicht zu übertreiben mit sportlichen Aktivitäten. Schließlich sei man ja nicht mehr der/ die Jüngste. Diese „Einstellung“ zeigt aber ganz gut, dass „früher“ doch nicht alles besser war. Denn mittlerweile weiß man, dass Sport in JEDEM Alter gesund ist. Das unterstreichen nicht zuletzt auch die stetig steigenden Teilnehmerzahlen an diversen Leistungs-/ Sportaktivitäten für Senioren.

Sie rennen, schwimmen, fahren mit dem Rad – oft 15 bis 20 Stunden. Pro Woche.

Sie rennen durch den Wald, um bereit zu sein für den nächsten Berglauf. Sie trainieren mehrmals pro Woche im Hallenbad oder Badeteich/ See. Sie fahren 100 Kilometer und mehr mit dem Rad – jede Woche. Und immer mehr von ihnen jetten sogar um die halbe Welt, um an Wettbewerben in ihrer Altersklasse teilzunehmen. Die Rede ist von Senioren, die immer noch Spaß haben, sich sportlich zu betätigen und auch zu messen.

Dabei ist es einerlei, ob man zu der Gruppe gehört, die immer schon sportlich aktiv war, oder zu denjenigen, die den Sport erst in späteren Jahren für sich entdeckt haben. Eines haben nämlich alle, die auch im Alter (viel) Sport treiben, gemeinsam: sie sind gesünder, fitter, beweglicher als ihre unsportlichen AltersgenossInnen – sowohl körperlich als auch geistig.

Ein Kraul Schwimmer in einem Hallenbad. (c) Pixabay.com
Klar, nicht jede/ r muss gleich 15, 20 oder noch mehr Stunden pro Woche trainieren. Denn – und das ist eine weitere Gemeinsamkeit der älteren Hobby- und Leistungssportler: am Ende des Tages solle es Spaß machen.

Alleine oder in der Gruppe – Hauptsache bewegen

Der eine trifft sich zwei mal pro Woche mit seiner Seniorengruppe im Fitnessstudio, die andere geht drei mal wöchentlich alleine laufen. Aber egal, ob alleine oder in der Gruppe – fragt man die TeilnehmerInnen, hört man unisono sowas wie „es macht mir großen Spaß und ich merke, es bringt mir was…“.

Dabei geht es nicht darum, wegen seines Waschbrettbauchs oder imposanten Oberarmen bewundert zu werden. Es geht schlicht und einfach um Gesundheit und Beweglichkeit. Studien belegen, dass ab dem ca. 40. Lebensjahr die Muskulatur des Körpers schwächer wird. Ab 60 spricht man sogar von einem beschleunigtem Kraftverlust von gut einem Prozent pro Jahr. Gezieltes Training wirkt dem entgegen. Und je früher man damit beginnt, desto besser.

Denn was ist die Konsequenz von sportlicher Betätigung auch und vor allem im Alter: die Kräfte nehmen zu, man wird insgesamt beweglicher und sicherer, hat weniger Verspannungen und dadurch weniger Schmerzen und – Sport in der Gruppe betrieben ist nicht zuletzt ein wichtiger Ort für soziale Kontakte.

Und wer weiß, vielleicht packt ja gerade sie jetzt der Ehrgeiz, und sie machen mal bei dem einen oder anderen Seniorenwettkampf mit. Dann gäbe es oben drauf noch zwei positive Nebeneffekte: zum einen lernen sie noch mehr neue Leute kennen. Und zum anderen auch noch neue Ort und/ oder Länder…

Ein älterer Mann mit einem Fahrradhelm und Sonnenbrille. (c) Pixabay.com
Schon die nächste Trainingsstrecke im Blick? Oder ist es doch die Vorfreude auf den Startschuss des Rennens? 🙂

Service

Für alle, die jetzt zwar auf den Geschmack gekommen sind, aber nicht so recht wissen, wie sie es angehen sollen: Schauen sie doch mal im Internet auf der Seite ihrer Gemeinde nach. Dort finden sie in der Regel alle Kontaktdaten zu den örtlichen Sportvereinen.

Oder sie versuchen es mal über die Seiten der großen Sportverbände ASKÖ und Sportunion – dort finden sie über die Seiten der jeweiligen Landesverbände zahlreiche Kurse und Angebote in ihrer Nähe.

In diesem Sinn: werden sie noch heute sportlich aktiv [sofern sie es nicht ohnehin schon sind] – denn es ist nie zu spät für mehr Sport und Gesundheit!

#SportISTgesund | #AlterNEUdenken

(Bilder: Pixabay.com)


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