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Studie: Zusammenhänge zwischen Gesundheit und sozialem Umfeld

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Die Studie untersucht den Zusammenhang zwischen soziodemographischen und sozioökonomischen Determinanten auf die Gesundheit.

Die Studie/ den Bericht können sie HIER als Pdf downloaden.

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1 Kommentar

  1. Daniela Schwenger on

    Fakt ist, dass Einsamkeit und Isolation auf Dauer krank machen können. Das wurde bereits in verschiedenen Studien festgestellt. Zum Beispiel konnten Wissenschaftler von der Brigham Young University in Utah, indem sie 148 Studien mit Daten von 308.000 Menschen aus westlichen Ländern zum Sterberisiko ausgewertet haben, Folgendes feststellen. Einsamkeit und ein Mangel an sozialen Beziehungen können für die Gesundheit ebenso schädlich sein, wie beispielsweise das Rauchen von ca. 15 Zigaretten täglich. Es sei sogar doppelt so schlimm wie Fettleibigkeit. Verfügt man hingegen über ein gutes soziales Netzwerk, kann man das Sterberisiko bereits um die Hälfte verringern. Im Schnitt wurden die Studienteilnehmer über einen Zeitraum von ca. 7,5 Jahren beobachtet. Die beobachteten Effekte blieben auch bestehen, wenn man Alter, Geschlecht und den sozialen Status, etwa den Beruf, berücksichtigt. Diese Tatsache macht den Zusammenhang von sozialem Umfeld und Sterblichkeit altersunabhängig. Allerdings wurde in den Studien lediglich geprüft, ob die Teilnehmer „integriert“ waren. Hätte man sich auch die Qualität der Beziehungen angeschaut, wäre der Effekt vermutlich noch wesentlich größer gewesen.

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