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“Titan für den Titan” – zu künstlichen Hüftgelenken aus Patientensicht

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“Titan für den Titan” – Wie erlebt ein Patient den Weg von der Diagnose “beidseitige Hüftgelenksarthrose vierten Grades” bis zur Operation, bei der gleich zwei Hüft-Totalendoprothesen [Hüft-TEPs] in einer Operation eingesetzt werden? Autor Klaus Baumann beschreibt in seinem authentischen Erlebnisbericht, wie er sich nach einer langen Phase akuten Schmerzes im Alter von gerade einmal 52 Jahren operieren ließ und bereits vier Monate später auf seinem Trekkingrad die Alpen überquerte. Das Buch “Titan für den Titan” ist kein weiteres medizinisches Fachbuch und kein reiner Patientenratgeber, sondern gibt Hüftleidensgenossinnen und -genossen Orientierung, Halt und neuen Mut.

Titan für den Titan – ein wertvoller Ratgeber mit unzähligen Informationen aus “erster Hand”

“Dieses Buch richtet sich an Hüftpatientinnen und -patienten, die nach der Diagnose ‚Hüftgelenksarthrose‘ orientierungslos und verzweifelt sind“, sagt der Autor Klaus Baumann. Und dabei ist er wahrlich nicht alleine. Rund 150.000 künstliche Hüftgelenke werden allein in Deutschland pro Jahr eingesetzt.

“Somit herrscht in der Hüftgelenksszene ein akuter Wissensdurst: Wie ist es anderen Patientinnen und Patienten ergangen? Welchen Leidensweg mussten diese gehen? Und welche Lösungen offenbarten sich am Ende? Ein Austausch in den sozialen Medien zum Thema ‚künstliches Hüftgelenk‘ sei zwar eine Option, führt aber eher zu Verwirrung, statt für Klarheit zu sorgen“, berichtet der Autor von seinen eigenen Erfahrungen. Aus diesem inneren Antrieb ist dieses klar strukturierte Buch mit neun Kapiteln entstanden.

Klaus Baumann beschreibt in “Titan für den Titan” seine emotionale Achterbahnfahrt aus Zweifeln und Glücksmomenten vor und nach der Hüft-Operation. Er beantwortet – ungeschönt, aber humorvoll – elementare Fragen, die Betroffene oft jahrelang quälen: Wann weiß ich, ob der Moment gekommen ist, mich operieren zu lassen? Wie fühlt es sich an, mit zwei Hüft-TEPs aus Titan und Keramik die ersten Schritte zu gehen? Werden die Implantate mein Leben tatsächlich bereichern?

Buchcover Titan für den Titan
(c) Klaus Baumann
Mit zwei Hüft-Totalendoprothesen mit dem Rad über die Alpen – dieses Buch macht all jenen Hoffnung und Mut, die ebenfalls künstliche Hüftgelenke brauchen.

Authentische Hüftgeschichte plus zehn TEP-Infoboxen

Der Autor beschreibt chronologisch auf 169 Seiten seinen Weg vom quälenden Ruheschmerz über die aufreibende Suche nach passenden Hüftkliniken und -ärztinnen und -ärzten bis hin zur Operation. Das Buch gibt auf diesem Weg Orientierung, Halt und [neuen]Mut zum Wiederaufstehen. Es hat sozusagen das Potenzial, langwierige und schwierige Entscheidungen zu erleichtern​. Wichtig sind in diesem Buch aber auch die Meilensteine nach einer erfolgreichen Operation: Rehabilitation, Wiedereingliederung in den Alltag und in den Beruf und der Weg zurück in ein ganz normales Leben.

In zehn sogenannten “TEP-Infoboxen” gibt der Autor Lesenden zudem zusätzliche Erfahrungswerte und Rechercheergebnisse an die Hand, was er gerne vorher gewusst hätte, aber auf seinem Weg zu zwei künstlichen Hüftgelenken selbst herausgefunden hat. Diese kompakten Informationen reichen vom Klinik-Gütesiegel “EndoCert” bis zur Lebensdauer einer TEP. Außerdem führte der Autor dafür beispielsweise ein Interview mit dem Geschäftsführer des Endoprothesenregisters Deutschland, Dr. Andreas Hey. Dr. Hey erläutert die häufigsten Ursachen für Folgeeingriffe nach Hüftoperationen und was über die Lebensdauer von künstlichen Hüftgelenken bis dato bekannt ist.

Die zehn TEP-Infoboxen
– Wie finde ich Hüftklinik und -ärztin bzw. -arzt?

– Gibt es ein Gütesiegel für Hüft-Kliniken?

– Welches sind die Vor- und Nachteile einer stationären Reha?

– Was gehört auf die perfekte Packliste?

– Welche Vor- und Nachteile hat eine simultan-bilaterale Hüft-OP?

– Welche zehn Fragen sollte ich meinem Hüft-Doc stellen?​

– Der Endoprothesen-Pass: Haben TEPs ein Mindesthaltbarkeits­datum?

– Warum und wie lange nervt der Nervus?​

– Welches sind die 15 Meilensteine auf dem Weg zum TEP-Titan?

– Welche Lebensdauer hat ein künstliches Hüftgelenk?​

Darüber hinaus findet sich eine Überraschung gleich am Anfang des Buchs: Udo Lindenberg – “auch ein Titan” – ermuntert den Autor und alle Lesenden mit einer Illustration und bewegenden Worten: “…weil hinter dunklen Wolken wieder geile Zeiten warten.”

Über den Autor

Klaus Baumann – Jahrgang 1966 – absolvierte nach dem VWL-Studium in Münster ein Redaktionsvolontariat. Anschließend arbeitete er als freier Journalist für diverse Print-Magazine wie Impulse und Junge Karriere sowie als Aktienanalyst in Hamburg. Seit 2005 gehören im Rahmen seiner Selbstständigkeit das Verfassen von Pressemitteilungen, Storytelling sowie das Komponieren von Redetexten zu seinem Alltag. Klaus Baumann lebt in Münster.

Klaus Baumann.
(c) Gerlind Rieckhoff
Klaus Baumann weiß, wovon er schreibt. Nicht zuletzt deshalb ist dieses Buch ein wertvoller Ratgeber für alle, die mehr zum Thema Hüft-OP wissen möchten.

Informationen zum Buch

Titel: Titan für den Titan

Untertitel: Mein holpriger Weg zu zwei künstlichen Hüftgelenken

Autor: Klaus Baumann

Erhältlich unter anderem bei Amazon als Taschenbuch für 14,95 Euro und auch als E-Book für 7,90 Euro [unverbindliche Preisempfehlung]

Seitenzahl: 169 Seiten [verteilt auf neun Kapitel]

Verlag: Eigenverlag

Auflage 1 [Mai 2021]

ISBN: 979-8-73385-147-1 [Taschenbuch]

ASIN: B093KGHZX4 [E-Book]

Weitere Informationen zum Buch “Titan für den Titan” finden sie unter www.titan-titan.de.

(Bilder: Klaus Baumann (2x), Gerlind Rieckhoff)

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